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Begegnung und Versöhnung: Polen, Deutschland und der kleine Ort Krzyżowa

Buchvorstellung „Kreisau - Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 18.30 Uhr in Mainz

Am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 18.30 Uhr laden das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz zur Buchvorstellung „Kreisau - Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“ nach Mainz ein

Im Leibniz-Institut (Alte Universitätsstraße 19) präsentiert Dr. Gregor Feindt wie das niederschlesische Dorf Krzyżowa unterschiedliche Menschen aus Bundesrepublik, DDR und Polen zusammenbrachte.

„Kreisau │ Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“
ist die Chronik einer Verwandlung: Ein kleines Dorf wird zur Stätte der Versöhnung und Begegnung. Von Dr. Gregor Feindt und Waldemar Czachur herausgegeben und bei der bpb erschienen, bietet das Buch einen Einblick in die deutsch-polnischen Beziehungen von 1945 bis heute, illustriert durch viele Fotos, Karten und historische Dokumente.
Eine geschichtsträchtige „Versöhnungsmesse“ fand am 12. November 1989 mit Bundeskanzler Helmut Kohl und dem ersten nichtkommunistischen Ministerpräsident Polens nach dem Zweiten Weltkrieg, Tadeusz Mazowiecki, statt. Der Ort: Krzyżowa, auf deutsch Kreisau.
Kurz nach dem Fall der Berliner Mauer kamen die beiden damaligen Regierungschefs, an einem Ort zusammen, der von Menschen geprägt war, die ihn nach 1945 zu einem Ort der Begegnung machten: die überlebenden Mitglieder der Widerstandskämpfer des Kreisauer Kreises, Bürgerrechtler aus der DDR oder dem polnischen Klub der katholischen Intelligenz im nahegelegenen Breslau.

Der Historiker Dr. Gregor Feindt
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz. Sein Thema: Die Geschichte Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert, insbesondere Polen und die ehemalige Tschechoslowakei. 2003 bis 2004 leistete er ein Jahr Freiwilligendienst in der Stiftung Kreisau und ist seit 2007 in verschiedenen Stiftungsgremien aktiv.

Der Germanist Prof. Waldemar Czachur
ist Professor an der Universität Warschau. Er forscht im Bereich der Diskursanalyse, insbesondere zu Erinnerungskulturen in Polen und Deutschland. 1998 kam er erstmals mit einem internationalen Studentenaustausch nach Kreisau und engagiert sich seit 2007 ehrenamtlich für die Stiftung Kreisau.

Verwaltung trifft Wissenschaft:

Sind sie noch zu retten? Amphibienschutz am Beispiel der Gelbbauchunke

Weltweit sind 40 Prozent aller Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Weltbiodiversitätsrats hervor. Eine Entwicklung, die auch vor unserer Heimat nicht haltmacht. Denn den hier lebenden Arten wie Laubfrosch, Gelbbauchunke, Kammmolch und Kreuzkröte geht es schlecht. Ohne Unterstützung durch den Menschen werden viele Amphibienarten nicht überleben können. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord tut als Obere Naturschutzbehörde viel, um den im nördlichen Rheinland-Pfalz heimischen Amphibien einen geeigneten Lebensraum zu bieten und der negativen Entwicklung entgegenzuwirken – so zum Beispiel im Westerwald, auf der Schmidtenhöhe in Koblenz oder auch im Landkreis Trier-Saarburg. In diesem Bestreben arbeitet sie auch eng mit Universitäten zusammen. Doch wie ist die aktuelle Situation im Bereich der SGD Nord überhaupt? Welche Gefährdungen gibt es? Was wird getan, um die Arten zu erhalten? Welche Erkenntnisse hat die Wissenschaft?

Bei der kommenden Auflage der Vortragsveranstaltung „Verwaltung trifft Wissenschaft“ sollen diese Fragen von zwei Experten am Beispiel der Gelbbauchunke beantwortet werden. Dabei werden Alena Hantzschmann von der Universität Koblenz-Landau und Stefan Backes von der SGD Nord den Zuhörern sowohl Infos aus der praktischen Arbeit als auch aus der Forschung präsentieren. Und zudem wird auch erklärt, wie Verwaltung und Wissenschaft zusammenarbeiten und voneinander profitieren.

Die Vortragsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 30. Januar 2020, 16 Uhr, in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, in Koblenz.

SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleeman lädt Vertreterinnen und Vertreter der Medien dazu herzlich ein. Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0261/120-2029.

Die Veranstaltung steht im Kontext der Reihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“. Im zweimonatigen Rhythmus steht jeweils ein anderes aktuelles Thema aus dem vielfältigen Aufgabenfeld der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord im Mittelpunkt, zu dem Gastreferenten aus Wissenschaft und Verwaltung eingeladen werden. Die Veranstaltung soll neben dem Austausch aktueller Informationen zwischen Lehre und Praxis eine Gelegenheit zum Kennenlernen des interessanten Aufgabenspektrums der SGD bieten.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Hohe Ehrung nach Ahrweiler

Titelverleihung Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage an das Are-Gymnasium in Ahrweiler am 24. Januar 2020 / Pate ist Mohamed Abdallah

Am Freitag, 24. Januar 2020, wird das Are-Gymnasiums in Ahrweiler als 160. Schule in Rheinland-Pfalz mit dem Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde um 10.45 Uhr in der Mensa der Schule (Mittelstraße 10) überreicht Regionalkoordinator Justin Janorschke die Titel-Urkunde. Pate ist der Kickboxer Mohamed Abdallah.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Rheinland-Pfalz
Für unser Bundesland betreut Landeskoordinatorin Anke Lips von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz das Projekt. Zu den vielfältigen Angeboten im Rahmen der Koordination gehören u.a.
- die Beratung und Betreuung der Projektschulen in Rheinland-Pfalz (Weiterentwicklung des Projekts, Ausbau von Kooperationen zur Vermittlung von Projektaktivitäten, Vernetzung, Titelverleihungen)
- die Organisation und Durchführung von regionalen und landesweiten Treffen (mit Kooperationspartnern)
- Veranstaltungen zu den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus und Integration
- Gedenkarbeit (Gedenkstätten KZ Osthofen und ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert)

Das Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für den Titel müssen sich mindestens 70% der Schulgemeinschaft durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage bekennen. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.
Das europaweite Projekt, 1988 in Belgien gegründet, läuft in Deutschland seit 1995. Bundesweit sind ca. 3300 Schulen mit mehr als 1,5 Millionen Jugendlichen dabei, in Rheinland-Pfalz ca. 110.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 8.800 Lehrkräfte an 160 SOR-SMC-Schulen.

Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der Regionalkoordination in Koblenz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination in der Pfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einem Projekt von Aktion Courage e. V. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

28.1.2020 Autor Maxim Leo liest im Bundesarchiv

Koblenz. Zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 laden das Bundesarchiv und der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva ein zur Lesung am

Dienstag, dem 28. Januar 2020, um 18.00 Uhr.

Der Autor Maxim Leo liest aus seinem Buch „Wo wir zu Hause sind. Die Geschichte meiner verschwundenen Familie". Im Anschluss besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.

Der Berliner Autor Maxim Leo hat in seinem 2019 erschienenen Buch die Geschichte seiner jüdischen Familie aufgeschrieben, die in aller Welt zerstreut wurde und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

Maxim Leo, gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften und wurde Journalist. Er schreibt Romane, Krimis, Drehbücher für den „Tatort“ und gemeinsam mit Jochen Gutsch Kolumnen für die „Berliner Zeitung“. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch „Haltet eure Herzen bereit“ wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet.

Veranstaltungsort: Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen zur Veranstaltung per Telefon 0261 505700 (Mo bis Fr von 9-12 Uhr) oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

5.2.2020 Vortrag von Professor Dr. Walter Mühlhausen.

Am Mittwoch, dem 5. Februar 2020, um 18 Uhr

spricht Professor Dr. Walter Mühlhausen zum Thema "Verpasste Chancen und verhinderte Katastrophen – Die Gründung der Weimarer Republik 1918-1920" Weimar war Experiment, Versuch, Aufbruch, Sprung in die Moderne. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie ist komplex und wird immer noch vom Ende her beleuchtet: Wieso hatte sie nur eine Lebensdauer von 14 Jahren? Diese Frage rückt die ersten Jahre in den Fokus. War die Weimarer Republik durch Fehler und Versäumnisse in der Gründungsphase zum Scheitern verurteilt? Oder ist es nicht vielmehr erstaunlich, dass in den Nachkriegswirren unter Extrembelastungen überhaupt eine Demokratie etabliert wurde?

Diesen Fragen geht Walter Mühlhausen nach. Dabei entwirft er ein vielschichtiges Bild der dramatischen Gründungsphase von 1918 bis 1920, als Revolution, Bürgerkrieg, Verfassungsschöpfung, Versailler Vertrag und Konterrevolution das Zeitgeschehen prägten. Wurden Chancen verpasst oder genutzt, drohende Katastrophen verhindert oder neue heraufbeschworen? Wohin neigte sich die Waage von Soll und Haben der Revolutionszeit?

Doppelte Benefizfreuden beim Lions Club Rhein-Wied

Jetzt Karten für die Benefizkonzerte mit dem „Musikkorps der Bundeswehr“ und dem Gospelchor „n-joy“ sichern

Der Lions Club Rhein-Wied präsentiert im März gleich zwei großartige Benefizkonzerte im Kreis Neuwied. Zwei Benefizkonzerte, hinter der eine vereinte Idee steckt: „Wir helfen“.

Am Donnerstag, den 5.03.2020, um 19:30 Uhr gastiert das Musikkorps der Bundeswehr im Forum in Windhagen mit einer mitreißenden Orchestergala für Jung und Alt. Der Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Erlös kommt sozialen Einrichtungen in der unmittelbaren Umgebung und dem Sozialwerk der Bundeswehr zugute.

Am Samstag, den 21. März 2020, um 19:00 Uhr wird der „n-joy-Gospelchor“ aus Bad Honnef in der Wiedhalle in Roßbach/Wied ein internationales Programm aus Gospel, Soul, Pop, Film und Folklore darbieten. Der Einlass ist ab 18 Uhr. Der Erlös kommt dem Schulorchesters der Deutschherrenschule, Realschule plus, in Waldbreitbach zugute und wird für die Beschaffung von Instrumenten und Notenmaterial dringend benötigt.

Kartenbestellungen sind ab sofort über die Homepage: https://www.lions.de/web/lc-rhein-wied/musikkorps-bundeswehr oder https://www.lions.de/web/lc-rhein-wied/gospelchor

(bitte das Formular ausfüllen) möglich. Karten sind  zudem  ab dem 20.02.2020 auch bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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