Samstag, 23. Oktober 2021

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Infoabend zum Thema „Pflegeeltern werden“ in der Familienbildungsstätte Koblenz

„Pflegeeltern werden gebraucht“ mit diesem Slogan wirbt die Stadt Koblenz aktuell für mehr Pflegeeltern. Ein Pflegekind bei sich aufzunehmen kann erfüllend und herausfordernd zugleich sein. Menschen, die sich die Frage stellen, ob diese Aufgabe zu ihnen und ihrer Lebenssituation passt, brauchen Informationen, um eine Entscheidung treffen zu können.
Interessierte können sich bei dem Infoabend „Pflegeeltern werden – Ist das etwas für mich / uns?“ am Dienstag, den 27.10.2020 um 19.30 Uhr in der Kath. Familienbildungsstätte Koblenz e. V., Hohenfelder Str. 16, 56068 Koblenz über das Thema informieren.
Simone Manger vom Pflegekinderdienst informiert über die Tätigkeit als Pflegeeltern und bietet Raum für Fragestellungen, die für die Aufnahme eines Pflegekindes relevant sind. Interessierte können hier einen ersten Kontakt zum Pflegekinderdienst der Stadt Koblenz knüpfen.
Vorherige Anmeldung zum Infoabend unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0261-35679.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Aufnahmefeier in Idar-Oberstein

Aufnahmefeier Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage für die Nahetal-Schule Idar-Oberstein am 27. Oktober 2021 / Pate ist Landrat Dr. Matthias Schneider

Am Montag, 27. Oktober 2021, wird die Nahetal-Schule Idar-Oberstein als 174. Schule in Rheinland-Pfalz in das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ aufgenommen. Bei einer Aufnahmefeier um 11.15 Uhr in der Schule (Auf der Bein 7) überreicht Regionalkoordinator Justin Janorschke die Aufnahme-Urkunde. Pate wird Landrat Dr. Matthias Schneider.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Rheinland-Pfalz
Für unser Bundesland betreut Landeskoordinatorin Anke Lips von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz das Projekt. Zu den vielfältigen Angeboten im Rahmen der Koordination gehören u.a.
• die Beratung und Betreuung der Projektschulen in Rheinland-Pfalz (Weiterentwicklung des Projekts, Ausbau von Kooperationen zur Vermittlung von Projektaktivitäten, Vernetzung, Titelverleihungen)
• die Organisation und Durchführung von regionalen und landesweiten Treffen (mit Kooperationspartnern)
• Veranstaltungen zu den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus und Integration
• Gedenkarbeit (Gedenkstätten KZ Osthofen und ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert)

Das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für die Aufnahme müssen mindestens 70% der Schulgemeinschaft die Grundsätze von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage akzeptieren. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.
Das europaweite Projekt, 1988 in Belgien gegründet, läuft in Deutschland seit 1995. Bundesweit sind über 3560 Schulen mit mehr als 2 Millionen Jugendlichen dabei, in Rheinland-Pfalz ca. 123.000 Schülerinnen und Schüler sowie ca. 9.500 Lehrkräfte an 174 SOR-SMC-Schulen.

Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der Regionalkoordination in Koblenz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination in der Pfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination Westpfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einem Projekt von Aktion Courage e. V. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage: Tipps für die nachhaltige Arbeit im Netzwerk

Online-Veranstaltung mit „Neun Tipps für die nachhaltige Arbeit im Netzwerk SOR/SMC“ am Freitag, 29. Oktober / Teilnahme kostenlos – Anmeldung nötig

Am Freitag, 29. Oktober 2021 von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zur Online-Veranstaltung „Endlich Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, und jetzt?! 9 Tipps für die nachhaltige Arbeit im Netzwerk SOR/SMC“ ein.

Das Online-Seminar für Pädagoginnen und Pädagogen mit Wolfgang Brust, ehemaliger Schulsozialarbeiter an einer Courage Schule und freier Mitarbeiter der Bundeskoordination SOR/SMC, läuft über die Plattform Zoom und ist sowohl für die neuen Schulen im Courage-Netzwerk wie auch für „Alte Hasen“ geeignet. Wolfgang Brust hat „9 Tipps für die nachhaltige Arbeit im Netzwerk“ zusammengestellt, mit denen er zeigt, wie die Verankerung von SOR/SMC in der Schule und ihren Gremien, die Beteiligung und (Re-)Aktivierung der Jugendlichen, der Lehrkräfte, Schul-Patinnen und –Paten und den Kooperationspartnerinnen und –partnern gelingen kann. Auch die Planung und Installierung von Projekten und Ritualen im Schulalltag sowie aktuelle Projekte, Probleme und Ideen werden gemeinsam besprochen.

Eine verbindliche Anmeldung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ist notwendig. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link, mit dem Sie sich in den Vortrag und die anschließende Diskussionsrunde einloggen können.
Das Seminar wird im Auftrag der LpB in Kooperation mit der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage im Rahmen ihrer Maßnahme "Lernziel Gleichwertigkeit", gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, durchgeführt.

In Rheinland-Pfalz betreut die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage seit 2008.

Mehr zu den Tipps finden Sie hier:
https://www.politische-bildung.rlp.de/fileadmin/files/Factsheet-Tipps_zur_Nachhaltigkeit_an_der_Courage-Schule__1_.pdf
https://www.schule-ohne-rassismus.org/wp-content/uploads/2021/01/Sor-Wolfgang-Brust720p.mp4

Musikkirche – Geistliche Abendmusik

RANSBACH-BAUMBACH. Zu einer weiteren Geistlichen Abendmusik mit Lehrkräften der Kreismusikschule Westerwald lädt Dekanatskantor Jens Schawaller am Sonntag, 7. November um 17.00 Uhr in die Evangelische Musikkirche, Kirchstraße 14 in 56235 Ransbach-Baumbach ein.

In dem abwechslungsreichen Programm erklingen kammermusikalische Werke von Joh. Seb. Bach, G. Fr. Händel, C. Franck, A. Dvořák und anderen Komponisten für Gesang, Viola da braccia, Blockflöte, Klarinette, Saxophon, Gitarre, Cembalo, Klavier und Orgel. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen des Landes und der Kirchengemeinde, eine Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Tel.: 02624 / 7204 erforderlich. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt!

Renato-Mordo-Ausstellung: Szenische Lesung aus seinem Theaterstück zum KZ Chaidari

Szenische Lesung mit Henning Kohne aus dem Theaterstück „Chaidari" von Renato Mordo im Landesmuseum Mainz am 24. Oktober 2021 / Anmeldung unbedingt nötig

Wenige Tage vor Ende der Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch“ im Mainzer Abgeordnetenhaus laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur am Sonntag, 24. Oktober 2021 um 11.00 Uhr zur szenischen Lesung aus „Chaidari" von Renato Mordo ins Landesmuseum Mainz (Plenarsaal, Große Bleiche 49-51) ein. Henning Kohne vom Pfalztheater Kaiserslautern liest aus Mordos Theaterstück über das Konzentrationslager Chaidari bei Athen.

Nach den aktuellen Corona-Richtlinien ist die Teilnehmerzahl begrenzt und daher eine schriftliche Anmeldung bei der Gedenkstätte KZ Osthofen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. nötig. Die Zusage durch die Gedenkstätte ist zur Teilnahme erforderlich und mitzubringen. Vor Ort gelten die aktuellen Mainzer Corona-Regeln.
Die Lesung ist eine Kooperation mit dem Landtag Rheinland-Pfalz.

Das Theaterstück „Chaidari“
von Renato Mordo bietet als (Selbst-) Zeugnis Renato Mordos tiefe Einblicke in die deutsche Besatzung Griechenlands 1941-1944. Das bislang unveröffentlichte Werk schildert die Grausamkeit des nationalsozialistischen Unterdrückungsapparates und verdeutlicht die Unbeugsamkeit der Gefangenen in einzigartiger Weise. Das Stück geht auf Mordos persönlichen Leidensweg als Häftling in diesem KZ zurück.

Renato Mordo
hatte 1940 maßgeblich an der Gründung der Griechischen Nationaloper mitgewirkt. Der Regisseur, der vor 1933 u.a. in Darmstadt gewirkt hatte und ab 1952 Leiter der Mainzer Oper wurde, musste in den Jahren der Besatzung Griechenlands um sein Leben fürchten, insbesondere im Spätsommer 1944, als er ins KZ Chaidari bei Athen verschleppt wurde.


Die Ausstellung zu Renato Mordo im Landtag
Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Darstellung der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg, ihrer katastrophalen Auswirkungen auf das Land und den Folgen für Renato Mordo. Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober 2021 im Foyer des Mainzer Abgeordnetenhauses (Kaiser-Friedrich-Straße 3) zu besichtigen.

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