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Eröffnung neuer Sonderausstellung „Auf Beethovens Spuren“

Museum Mutter-Beethoven-Haus Laufzeit: 19.07.2020-03.01.2021

Bis in die Gegenwart hinein fasziniert Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) die breite Öffentlichkeit durch seine Musik, aber auch durch seine ungewöhnliche Persönlichkeit. Zu den besonders auffälligen Facetten seiner Biographie gehört die Gewohnheit, häufig das Wohnquartier zu wechseln – Beethoven zog in seinem Leben insgesamt 70mal um. Daher wird an zahlreichen Gebäuden in Bonn, Wien sowie in den von ihm bevorzugten Badeorten Österreichs und Böhmens in Form von Gedenktafeln an den Aufenthalt des Komponisten erinnert. Dies war einerseits dem unsteten Temperament Beethovens geschuldet, andererseits durch äußere Einflüsse wie häufiges Hochwasser in den Rhein-Orten oder die während der Sommermonate herrschende Luftverschmutzung in Wien bedingt. Und schließlich erforderte Beethovens kränkliche Konstitution immer wieder längere Kuraufenthalte und führte dadurch regelmäßig zum Ortswechsel.

In Deutschland haben sich bis heute nur zwei Gebäude erhalten, die nachweislich mit Beethoven und seiner Familie in Verbindung gebracht werden können: das Geburtshaus des Komponisten in Bonn und dasjenige seiner Mutter in Koblenz-Ehrenbreitstein. In Wien, wo bisher 22 Wohnadressen Beethovens in und vor der Stadt bekannt geworden sind, blieben vier Häuser, wenn auch partiell verändert, erhalten. Zahlreiche zwischenzeitlich zerstörte Bauten sind jedoch in Ansichten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts überliefert.

Die Sonderschau „Auf Beethovens Spuren“ ermöglicht anhand herausragender Exponate und Leihgaben, beispielsweise aus dem Beethoven-Haus Bonn oder dem Theatermuseum Wien, das schöpferische Werk des Musikers in Bezug zu seiner jeweiligen Lebens- und Wohnsituation zu setzen. Dabei geben persönliche Gegenstände einen Einblick, wie Beethoven seinen Alltag strukturierte und dessen Erfordernissen begegnete. Im Fokus steht dabei die prägende Erfahrung seiner seit 1800 zügig voranschreitenden Ertaubung, die stark in seinen Schaffensprozess und seine gesellschaftlichen Gepflogenheiten eingriff. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Entstehungsgeschichte von Beethovens Lebensmaske im Jahr 1812, die seitdem zahlreiche Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genres zur Beschäftigung mit dem ‚Genius Beethoven‘ inspirierte.

„Beethovens Spuren“ zu folgen, eröffnet den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung die Möglichkeit, die private wie auch schöpferische Person Ludwig van Beethoven kennenzulernen.

Mittelrhein-Museum koblenz

Veranstaltungen zum Durchatmen - Komm mal runter!

Erste Veranstaltungen im Wiedtal und im Rengsdorfer Land sind wieder möglich. Die Natur und der Wald spielen dabei oft die Hauptrolle. Gerade in der aktuellen Zeit sind Themen wie Entspannung, Loslassen und zu sich finden sehr gefragt.

Eine Teilnahme ist bei allen Veranstaltungen nur nach vorheriger Anmeldung mit Angabe des Namens, Adresse und Telefonnummer möglich. Ggf. ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Alle weiteren Details wie Startpunkt und Kontaktdaten der Veranstalter sind unter www.wiedtal.de im Veranstaltungskalender zu finden. Tief durchatmen - Komm mal runter!

Ein Morgenspaziergang zu Wochenbeginn, Waldbreitbach

20.7. und 10.8.2020 um 8:30 Uhr

Ein ruhiger Morgen und ein ganz besonderer Wochenbeginn im Wald mit Entspannungstrainerin Beate Eulenbach. Den Morgen einmal besonders bewusst in der Natur genießen und die frische Waldluft fühlen und spüren. Mit Atem- und Achtsamkeitsübungen frisch in die neue Woche starten. Die Strecke beträgt ca. 1,5 km und die Möglichkeit zum Kneipp-Fußbad ist gegeben.

Waldbaden – Shinrin Yoku, Waldbreitbach

2.8. und 6.9. um 10:00 Uhr

Entschleunigung und Wohlbefinden stehen beim Waldbaden mit Beate Eulenbach.im Mittelpunkt. In Kleingruppen wird das Bewusstsein für den Wald als Kraft- und Erholungsort gestärkt. Spezielle Atem- und Entspannungstechniken intensivieren dabei das Erlebnis.

Klangschalenmeditation, Waldbreitbach

16.7., 23.7., 30.7., 6.8., 13.8., 20.8. und 27.8. um 19:00 Uhr

Die Klangschalenmeditation von Entspannungstrainerin Beate Eulenbach eröffnet neue Wege zur inneren Ruhe. Sie macht sich die positive Wirkung der Musik und ihrer Schwingungen zunutze. Die Klänge ermöglichen eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem und dienen damit besonders dem Stressabbau und der Tiefenentspannung, ohne eigene Anstrengung.

Geführte Wanderung mit Inge Horn, Ehlscheid

1.8., 8.8., 15.8., 22.8., 29.8. um 14:00 Uhr

Wanderführerin Inge Horn führt Interessierte jeden Samstag für ca. 3 Stunden durch die Region. Treffpunkt ist das "Haus des Gastes“ im Kurpark in Ehlscheid.

Aktiv unterwegs – Wandern für Alle, Breitscheid

11.7., 25.7., 8.8., 22.8. um 9:30 Uhr

Wer gerne in der Natur unterwegs ist, findet bei der Wandergruppe Breitscheid mit Gästeführerin Liane Viebahn Gleichgesinnte. Die Wanderstrecke hat 10–15 km und Rucksackverpflegung sollte mitgebracht werden. Mitmachen Mitreden Mitgestalten. Nur wenige Sportarten sind so gesund, gesellig und naturverbunden, wie das Wandern.

Führung in den Kräutergärten der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Waldbreitbach

3.7., 24.7., 14.8. und 22.8.2020 um 16:00 Uhr

Die Gärtnerin und Kräuterfrau Kordula Honnef geht mit den Teilnehmer/innen durch die Kräutergärten. Es werden verschiedenen Kräuter gesammelt und die Teilnehmer erfahren, welche sich gut eignen, um daraus Pflege- und Gewürzöle herzustellen.

Resilienztraining: Kraft schöpfen, Haus der Stille Rengsdorf

3.8., 10.8., 17.8., 24.8., 31.8. um 17:30 Uhr

In die Natur eintauchen, Impulse für den Alltag erhalten, Übungen zur Krisenbewältigung lernen. Erfahren Sie Gottes Schöpfung mit allen Sinnen als einen Raum für inneres Wachstum und Reifung. Denn die Natur lebt uns vor, wie sensibel sie gegenüber schädlichen Einflüssen und Situationen ist.

Wochenend-Freizeit für Mädchen

Evangelisches Dekanat Nassauer Land bietet 12- bis 14-Jährigen Treffen in Hübingen

RHEIN-LAHN. (10. Juli 2020) Eine Mädchenfreizeit bietet das evangelische Dekanat Nasssauer Land zusammen mit der Stiftskirchengemeinde und der Kirchengemeinde St. Peter zu Diez Zwölf- bis 14-Jährigen von Freitag, 28. bis Sonntag, 30. August an. Es geht ins Feriendorf Hübingen, wo es um Themen geht, die Mädchen dieses Alters bewegen. Die Freizeit orientiert sich an der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Sollte die Freizeit bis zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Entwicklung nicht möglich sein, würde das Treffen alternativ zur Tagesfreizeit am 29. August in der Stiftskirchengemeinde Diez umfunktioniert.

Mehr Informationen und Anmeldung bei den Gemeindepädagoginnen Ulrike Schaffert (0176-54075048; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und ab 4. August Sabine Güntner (0170-5485179, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

„Unsere Heimat“-Ausstellung im Stadtmuseum

Oberwesel zeigt ganz persönliche Schätze

Weinhex‘ Catharina und Chronist Werner Klockner sind Paten der Wanderausstellung

„Unsere Heimat. Schätze des Landes Rheinland-Pfalz“ heißt die neue Ausstellung, die bis zum 16. August im Kulturhaus/Stadtmuseum Oberwesel zu sehen ist. Die unterschiedlichen Objekte machen Lust, den geschichtlichen und kulturellen Wurzeln der eigenen Stadt, der Region und des Landes nachzuspüren. Eine Ausstellung für alle Altersgruppen und für die ganze Familie.

„Heimat ist für mich die Silhouette der Stadt Oberwesel, der Wein, die umliegenden Dörfer und immer auch eine Herzensangelegenheit“, so brachte Weinhex‘ Catharina Lambrich ihr  ganz persönliches Heimatgefühl bei der Ausstellungseröffnung im Kulturhaus Oberwesel auf den Punkt. Für Chronist Werner Klockner ist es „der Ort, an dem ich geboren und aufgewachsen bin, Wurzeln geschlagen habe und wo man nach längerer Abwesenheit Heimweh empfindet“.

Objekte der Paten: Weinhexenpokal und Bartmannskrug

Die beiden stehen als Paten für die Wanderausstellung, da es vor allem auch um die Menschen von heute geht, die zu Wort kommen und ein Stück kulturelles Erbe einbringen sollen. Für Weinhex‘ Catharina ist dies der Weinhexenpokal, den sie in die Ausstellung gibt. Für Werner Klockner, dessen verfasste Stadtchronik bald erscheint, ist es der Bartmannskrug. Sein Großvater hatte diesen in den 1920er Jahren bei Gartenarbeiten „Im Tuchscheren“ entdeckt.

Die beiden von den Kulturpaten ausgewählten Stücke ergänzen die Ausstellungssammlung, zu der beispielsweise als Replik die Porta Nigra, der Häusener Kran, ein Modell des erfolgreichsten Kunstflugzeuges BÜ 133 Jungmeister und zehn weitere Objekte zählen. Alle Exponate stehen für die außergewöhnliche Geschichte des Landes und seiner Menschen. Neben den Vitrinen aufgestellte Bildtafeln dokumentieren dies anschaulich.

„Es muss Menschen geben, die dieses Erbe schützen und in die Zukunft tragen. Und dafür möchten wir die Besucher bei dieser Ausstellung sensibilisieren“, machte Dr. Angela Kaiser-Lahme, die Direktorin Burgen, Schlösser, Altertümer von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), deutlich. „Der Stifter Anton Heinrich Hütte war in besonderer Weise ein solcher Kulturbewahrer, der eine Brücke in die Vergangenheit baute und zugleich Zukunft gestaltete“, hob der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung Hütte Oberwesel, Berthold Kuhn, in seinem Grußwort hervor.

Sonderausstellung während Sommerferien zu sehen

Dass es möglich ist, die gemeinsam mit der GDKE, der Stadt und dem Kulturhaus Oberwesel initiierte Ausstellung über die Sommerferien im Stadtmuseum zu zeigen, darüber zeigte sich Veranstaltungsleiterin Reinfriede Scheer erfreut: „Für alle, die ihren Urlaub nun zu Hause verbringen, ist die Sonderausstellung ein schöner Anlass, das Museum mit seiner spannenden geschichtlichen Sammlung und den vielen Schätzen zu entdecken.“

Für die in vielerlei Hinsicht äußerst interessante Ausstellung wünschte Beigeordneter Karl-Heinz Botens in Vertretung der Stadt Oberwesel gutes Gelingen und viele Besucher. Zur Ausstellung gibt es ein Gewinnspiel und erläuternde kurze Führungen.

Das Stadtmuseum Oberwesel, Rathausstraße 23, hat dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos auch unter:
www.kulturhaus-oberwesel.de.

Kultur im Innenhof

Mit dieser Veranstaltungsreihe erobert die Koblenzer Kultur ihren Platz im öffentlichen Leben zurück!

Das Kultur- und Schulverwaltungsamt lädt zu insgesamt drei eintrittsfreien Veranstaltungen im gemütlichen Rathausinnenhof ein. Intention war es besonders der jungen Koblenzer Kulturszene eine Plattform zu ermöglichen. So entstand ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Kulturschaffenden und Künstlern aus den Bereichen Theater, Musik und Literatur.

Programm 08.07.2020:

Valvyn Music (Gitarre & Gesang)
John Ray Miller (Gitarre & Gesang) & Kathi Hopf (Poetry Slam)
Fancy Franzi & The Dudes (Gitarre & Gesang)

Programm 15.07.2020:

Ijaz Ali (Gitarre & Gesang)
Thilo Distelkamp (Gitarre & Gesang)
René Tholey (Gitarre & Gesang)

Programm 22.07.2020:

Kim Heinen (Gitarre & Gesang)
Annika Woyda (Theater)
Martin Boosfeld (Piano & Gesang)

Die Besucherinnen und Besucher können sich an den drei Veranstaltungsabenden von 19.00 bis 21.00 Uhr auf eine spannende Mischung aus Musik, Poetry Slam und Theater im Innenhof des Rathausgebäudes 2 freuen.

Die Rathauscafeteria wird mit kleinen Getränken und Snacks verwöhnen.
Aufgrund der Platzbeschränkungen wird um Voranmeldungen gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 0261 129 1919

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