Dienstag, 07. Juli 2020

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Koblenzer Archive bieten abwechslungsreiches Programm zum Tag der Archive

Seit jeher ist Kommunikation ein zentraler Bestandteil des alltäglichen menschlichen Zusammenlebens und –wirkens. Aber wie verständigten sich die Menschen im Mittelalter? Wie kommunizieren wir heute? Vom 6. bis zum 8. März öffnen das Stadtarchiv Koblenz, das Bundesarchiv und das Landeshauptarchiv ihre Türen und laden Sie ein, die spannende Geschichte der Kommunikation und ihrer vielfältigen Formen zu entdecken.

Ein besonderes Merkmal der Koblenzer Archivlandschaft ist die seit Jahren bewährte, enge und vielseitige Zusammenarbeit der drei Institutionen Stadtarchiv, Landeshauptarchiv und Bundesarchiv. Ein „Highlight“ ist der alle zwei Jahre stattfindende „Tag der Archive“.

In diesem Jahr öffnen die Archive ihre Türen am 6., 7. und 8. März. Bereits zum zehnten Mal wird wieder ein aufeinander abgestimmtes, abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem die Besucherinnen und Besucher in einer lockeren und entspannten Atmosphäre die Arbeit der Archive kennenlernen können. Dass sich hier in Koblenz die Gelegenheit bietet, mit Stadtarchiv, Landeshauptarchiv und Bundesarchiv drei sehr unterschiedliche Institutionen mit ihren Aufgaben und Angeboten zu entdecken, ist etwas Besonderes.

Zum diesjährigen „Tag der Archive“ steht die gemeinsame Ausstellung „Kommunikation – von der Urkunde bis zum Tweet“ im Mittelpunkt des umfassenden Programms. Das gemeinsame Ausstellungskonzept spiegelt die enge Zusammenarbeit der drei Archive wieder. An jedem Standort der Ausstellung sind auch Quellen der jeweiligen Partnerarchive zu sehen.

Mit einem Einblick in die Entwicklung der Kommunikationswege und -technologien liefert das Stadtarchiv den historischen Rahmen für die thematischen Schwerpunkte in den Partnerarchiven. Das Landeshauptarchiv zeigt die unterschiedlichen Formen der staatlichen Propaganda vom Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bis in die Nachkriegszeit ab 1945. Das Bundesarchiv stellt unter Beweis, dass manipulativ verbreitete Nachrichten keine Erfindung des 21. Jahrhunderts sind, und enttarnt Mythen und Legenden aus der Region Koblenz und der Bundesrepublik.

Das umfassende Programm der drei Archive mit Führungen, vielfältigen Informations- und Serviceangeboten, einem Zeitzeugengespräch im Bundesarchiv zur Enttarnung der gefälschten „Hitlertagebücher“, einem Lese-Café im Bundesarchiv und im Landeshauptarchiv, Kaffee und Gebäck im Stadtarchiv (solange der Vorrat reicht) und Vielem mehr bietet Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben.

Wir freuen uns besonders, aus diesem Anlass zwei weitere gemeinsam erarbeitete Produkte präsentieren zu können: Die Broschüre „Archivisch für Anfänger“ erläutert reich bebildert 25 Fachbegriffe aus dem Archivwesen. Unter dem Motto „Archive können bunt“ bieten die drei Archive eine malerische Entdeckungsreise für Jung und Alt. Ausgewählte Archivalien werden in diesem Malbuch nicht nur vorgestellt, sondern regen auch dazu an, Buntstifte zum Einsatz zu bringen.
Folgen Sie uns auf den Pfaden der Kommunikation und entdecken Sie die Vielfalt der archivischen Überlieferung. Unsere Türen sind weit für Sie geöffnet!

Die themenspezifischen Ausstellungsteile können in den jeweiligen Archiven bis zum 30. April 2020 besichtigt werden:

Stadtarchiv, Burgstraße 1, 56068 Koblenz
Mo 14-17 Uhr | Do 10-13 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Landeshauptarchiv, Karmeliterstraße 1-3, 56068 Koblenz
Mo-Do 9-17 Uhr | Fr 9-15:45 Uhr.

Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz
Mo-Fr von 9-18 Uhr | Sa von 9-13 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
Stadtarchiv Koblenz
Freitag, 6. März 2020, 14 – 17 Uhr
Burgstraße 1 (Alte Burg)
www.stadtarchiv.koblenz.de

Bundesarchiv
Samstag, 7. März 2020, 10 – 17 Uhr
Potsdamer Straße 1 (Karthause)
www.bundesarchiv.de

Landeshauptarchiv Koblenz
Sonntag, 8. März 2020, 14 – 18 Uhr
Karmeliterstraße 1 – 3
www.landeshauptarchiv.de