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Wider das Vergessen: Die Gestapo war nicht allein…

Präsentation zur Gestapo-Geschichte in Trier „Die Gestapo war nicht allein… - Akteure aus Staat, Partei, Verwaltung und Wirtschaft“ am 9. März 2020 in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Zur 6. Präsentation des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier „Die Gestapo war nicht allein… - Akteure aus Staat, Partei, Verwaltung und Wirtschaft“ laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und die Universität Trier am Montag, 9. März 2020 in die Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert ein.
Von 10.30 – 17.00 Uhr liegt der Fokus auf dem Netzwerk, das die Gestapo Trier im Rahmen ihrer staatspolizeilichen Tätigkeit nutzte. Diverse Akteure und Institutionen werden vorgestellt und ihre Rolle im System der Nazis näher betrachtet.

Am Vormittag wird nach der Begrüßung durch die Leiterin der Gedenkstätte, Dr. Beate Welter, und der Einführung durch den Leiter des Forschungsprojekts Dr. Thomas Grotum in den drei 15minütigen Kurzvorträgen
• „Strafverfolgung als Aushandlungsprozess zwischen Polizei- und Justizbehörden“ von Lena Haase
• „Die Gestapo Trier und der ganz normale behördliche Instanzengang des Landratsamtes Wittlich“ von Andreas Borsch und
• „Die Rolle der Arbeitgeber bei der Verfolgung von Arbeitsvergehen durch die Gestapo Trier im Zweiten Weltkrieg“ von Pascal Licher
jeweils ein Fallbeispiel präsentiert.

Nach der Mittagspause vertiefen die Teilnehmenden an drei Themen-Tischen die angesprochenen Schwerpunkte. Dort können sie auch mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen.
Anmeldung bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der Anmeldeschluss ist am 5. März 2020.