Samstag, 23. Oktober 2021

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Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen gesucht

Pro-Winzkino ruft zur aktiven Mitarbeit für die diesjährigen HEIMAT EUROPA Filmfestspiele auf.

Jetzt anmelden und als Volunteer Kino-Festival-Atmosphäre hautnah erleben.

Ab 7. August finden die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele 2021 auf dem Fruchtmarkt in Simmern statt. Wie wäre es, mal etwas ganz Neues zu machen und die Arbeit für die Filmfestspiele hinter den Kulissen live mitzuerleben? Das Team des Pro-Winzkino bittet für die Filmfestspiele um Hilfe, denn es benötigt Unterstützung an den Abenden im Zeitraum vom 07.08. - 29.08.2021 und sucht ehrenamtliche Helfer:innen, die Lust haben mit anzupacken.

Mitmachen kann jeder ab 18 Jahre. Gesucht werden engagierte und motivierten Menschen - egal ob Schüler:in, Auszubildende:r, Student:in oder Rentner:in. Jede/r der Lust und Zeit hat!

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer:innen variieren zwischen Tätigkeiten wie Auf- und Abbauarbeiten, Platzanweisung und Publikumsbetreuung, Hilfe am Info-Schalter oder bei der Getränke- und Snackausgabe und sie werden auch mal als Springer eingesetzt. An allen Veranstaltungstagen werden die Ehrenamtlichen von einem/r Supervisor:in betreut, der/die die Einsätze der Volunteers koordiniert.

„Als Ehrenamtlicher beim Filmfestival tatkräftig zu unterstützen bedeutet: eine spannende Arbeitserfahrung mit Einblicken in die verschiedensten Aufgabenbereiche bei einem Filmfestival zu erleben. Dafür gibt’s am Ende auch eine Bescheinigung“, erklärt Klaus Endres vom Pro-Winzkino Simmern.

Alle Volunteers und Ehrenamtliche werden im Zeitraum 07.- 29.08.2021 von Montag bis Sonntag in verschiedene Schichten eingeteilt, welche meist ab ca.18 Uhr beginnen und in der Regel nach Mitternacht enden.

Wer mitmachen möchte, sollte verbindlich und zuverlässig sein und muss auch für Anreise und Unterkunft selbst aufkommen. Da es häufig zu späten Arbeitszeiten bis in die Nacht kommen kann und längeres Stehen, sowie Auf- und Abbauarbeiten erforderlich sind, sollten die Helfer:innen körperlich belastbar sein. Besitz des Füherschein Klasse B ist kein Muss, aber von Vorteil.

Alle Freiwilligen erhalten mit ihrem Festivalausweis freien Zugang zu allen Veranstaltungen während der diesjährigen Filmfestspiele. Nach dem Festival wird zudem eine Ehrenamts-Bescheinigung ausgestellt.

Wer als Freiwillige:r dabei sein möchte, schickt bitte bis 30. Juni ein kurzes Motivationsschreiben an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr Infos unter: https://www.heimat-europa.com

Die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele finden vom 7. August bis 29. August in Simmern statt. An 23 Tagen werden 30 Filme Open-Air auf dem Fruchtmarkt gezeigt. Sofern es die Corona-Situation zulässt, wird es zudem weitere Vorstellungen in den Kinosälen des Pro-Winzkinos geben. Die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele werden veranstaltet von der Stadt Simmern und dem Pro-Winzkino Simmern.

Die Filmfestspiele werden als Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz vom Land Rheinland-Pfalz sowie von zahlreichen Partnern unterstützt. Hauptsponsoren sind DFH – Deutsche Fertighaus Holding AG, ERO-Gerätebau GmbH, Gelobtes Land – Imagekampagne zur Fachkräftesicherung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Scherer Automobil Holding GmbH & Co. KG, Volksbank Hunsrück-Nahe e.G., Westenergie AG.

Der Vatertag – und seine Bedeutung Gedanken zu einem Ehrentag

Von Hans-Peter Meyer

Wohl die meisten Männer, die alljährlich Christi Himmelfahrt als „Vatertag“ begehen, sind sich kaum bewusst, was sie da eigentlich feiern und wie aus einem hohen kirchlichen Feiertag ein weltlicher Brauch entstand.

In diesem Jahr ist alles anders wie auch schon  im vergangenen Jahr. Dennoch sollte es einige erläuternde Gedanken und Erläuterungen geben.

Um altheidnische Flurbegehungen zu verdrängen, verlegte die Kirche im 5. Jahrhundert die ursprünglichen Bet-, Gang- und Kreuzwochen von vor Ostern auf die Woche vor Christi Himmelfahrt, welches als neues Kirchenfest vierzig Tage nach der Auferstehung gefeiert wird. Man begründete das mit der Apostelgeschichte 1.12, wo die Rückkehr der Jünger vom Ölberg beschrieben ist und Prozessionen an den letzten gemeinsamen Gang Jesu mit seinen Getreuen erinnern sollten. Lange Zeit standen im Mittelpunkt des Festes solche Prozessionen, in bestimmten Regionen bis heute durchgehend der Brauch, andernorts wieder neu auflebend.

Was ursprünglich an den letzen Gang Jesu mit seinen Jüngern erinnern sollte, hat sich nach dem zweiten Weltkrieg bei vielen als regelrechter „Besäufnistag“ entwickelt, wobei die Erinnerung am folgenden Tag meist auf der Strecke bleibt. Aus der Himmelfahrt Christi  entstand ein irdisches Freudenfest, oft ausgedehnt auf das gesamte folgende Wochenende sogar mit Flugbuchungen zum Ballermann 6.

Hier soll keine Moral gepredigt oder an den Ursprung dieses hohen Festtages erinnert werden, es handelt sich lediglich um die Aufzählung von Fakten. Wie kam es zum Vatertag?

Um 1936 entstand in den Niederlanden der Brauch, an Christi Himmelfahrt ein volkstümliches Fest zu veranstalten, welches vor allem von Wirten und Tabakhändlern gefördert wurde. Die noch älter „Berliner Herrenpartie“ führte am gleichen Tag die Väter von Kneipe zu Kneipe, man wanderte, fuhr mit dem Boot über Berliner Seen, sang frohe Lieder, spielte Karten und sprach den alkoholischen Getränken reichlich zu. Es war jedoch ein Brauch der besser gestellten Herren, das einfache Volk konnte es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten.

Damals war der Begriff „Vatertag“ noch nicht geboren, aber die „Berliner Herrenpartie“ gilt als Vorläufer.

Durch holländische und deutsche Einwanderer gelangte der Brauch in die USA. Dort wurde unter dem Motto „equal rights for fathers! (gleiches Recht den Vätern) das Auffahrtsfest sozusagen als Ausgleich zum Muttertag begründet, zuerst als Tag der Freiheit und des Dankes, später in urwüchsigere Formen übergehend. Nach dem zweiten Weltkrieg fand die Sitte in Westeuropa, besonders bei trinkfreudigen Männern, eine enorme und schnelle Verbreitung.   Mit dem Wirtschaftswunder stieg auch der Drang immer mehr in diese Richtung, besonders Kegelclubs und Stammtischler machten dem Begriff „Vatertag“ alle Ehre .Er wurde in Westdeutschland zu einer alljährlichen festen Einrichtung. Ob dies der tiefere Sinn des Vatertages ist?

Auch bei uns wird gerne angeführt, es sei ein Ausgleich zum Muttertag, aber dafür gibt es keine sachliche oder historische Grundlage, denn es ist im Grunde ein von den Herren der Schöpfung selbst eingeräumtes Privileg.

Es wäre vielleicht angebracht, einmal intensiver über den Sinn des Vatertages nachzudenken und sich in diesem Zusammenhang die Rolle des „Vater-Daseins“ wieder neu bewusst zu machen -   insbesondere in diesen eingeschränkten und belastenden pandemischen Corona-Zeiten.

© Hans-Peter Meyer

Zum Muttertag

Eine nachdenkliche Betrachtung

Von Hans-Peter Meyer

Irgendwo habe ich dieser Tage den nachdenklichen Spruch gelesen: „Meine schönste Erfindung, sagt Gott, ist die Mutter.

Am kommenden Sonntag haben wir ihn wieder, den alljährlich im Wonnemonat Mai wiederkehrenden Muttertag. Auch wenn uns derzeit pandemische Einschränkungen und Belastungen hindern, sollten uns die positiven Elemente und Aspekte dieses besonderen Ehrentags bewusst und wichtig bleiben.  Viele von uns beeilen sich, entsprechend alter Tradition und Gepflogenheit einen Glückwunsch auszusprechen, ein paar Blumen, einem Geschenk zu überreichen.

Aber, so denke ich, Muttertag hat eine mehr als nur kalendernotwendige Bedeutung. Nicht wenige unter uns halten den Muttertag inzwischen für ein kommerzielles Geschäft, was zum Teil sicherlich zutrifft, wenn man einmal an die Annoncen verschiedener Geschäftszweige denkt und diese aufmerksam betrachtet. Muttertag ist mehr. Darüber sollten wir einmal nachdenken. Anerkennung für jene Frauen, die alle Tage, jahraus, jahrein, ihren Kindern und Männern gehören. Deren Arbeit niemals ein Ende hat, die keine Vierzigstundenwoche kennen, kein freies Wochenende. Die immer da sind, ohne Lohnerhöhung, ohne Urlaubsansprüche.

Den Müttern einen Tag zu widmen, war die Idee einer Frau, der 1864 geborenen Amerikanerin Ann Jarvis. Sie verstand sich als Frauenrechtlerin, nahm den Tod ihrer Mutter zum Anlass, den Kreuzzug für den Muttertag zu beginnen. Ann Jarvis starb 1948 weitgehend verarmt in einem Altenheim. Selbst war sie nie Mutter geworden. „Ihr“ Ehrentag“ blieb, 1922 kam er nach Deutschland, zehn Jahre später  wurde er hier als Feiertag auf den zweiten Mai-Sonntag gelegt.

Muttertag ist für uns mehr: Die Mutter hat uns das höchste Gut dieser Welt geschenkt – das Leben. Für die meisten von uns war die Mutter  die wichtigste Bezugsperson in den ersten wichtigsten (Entwicklungs-) Jahren unseres Lebens, sie hat uns begleitet in Freud und Leid, hat am Bett gesessen, wenn wir krank waren, hat uns liebevoll gepflegt, und in späteren Jahren haben wir immer wieder gespürt, dass es die Mutter ist, die an unserem Leben, an unseren Sorgen und Nöten teilnimmt, einspringt, wenn niemand mehr da ist. Das Gefühl des „Angenommensein“, die Geborgenheit, die „offenen Arme“ einer liebenden Mutter ist mehr Wert als alle Reichtümer dieser Welt.

Mutterliebe kann man nicht kaufen – sie kommt aus dem Herzen und gibt es nur umsonst.

Wenn das Licht der Hoffnung in uns so manches mal erloschen scheint, sind es nicht nur Worte, die das Herz einer Mutter ausmachen. Da ist ein Gefühl ohne Worte, das sich nur sehr schwer oder gar nicht beschreiben lässt. Vieles nehmen wir als selbstverständlich an, ohne uns tiefere Gedanken zu machen. Ein „Danke“ zu Lebzeiten ist besser als alle Blumen dieser Welt auf den Gräbern unserer Mütter. Eigentlich soll es das ganze Jahr über Muttertage geben. Wieso können wir der Mutter nicht an vielen Tagen des Jahres  das Gefühl geben, dass sie eine ganz besondere Person ist. Wir haben – so denke ich – an jedem neuen Tag des Jahres die große Chance, nicht mit Gold und Edelstein, sondern mit einem kleinen Geschenk, mit ein paar Blumen, mit einer Anerkennung, einer liebenvollen Geste die Mutter zu überraschen.

Der unvergessene  Camillo Felgen (den ich selbst persönlich kennen und schätzen lernen durfte) hat in einem seiner Lieder einmal gesungen: „Ich hab’ Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“. Er hat die Mutter im hohen Alter gemeint. Diese Ehrfurcht sollten wir nicht nur am (Kalender-) Muttertag haben oder erst dann, wenn die Mutter für immer von uns gegangen ist.

Der Muttertag hat viele Komponenten. Er sollte anregen zum Nachdenken und zur Dankbarkeit…

(Text und Foto: © Hans-Peter Meyer)

 

 

Filsener Geschichte(n)

Vor 150 Jahren zog die „Filsener Hochschule“ aus der Wachport aus

von Alfred Neckenich

Jahrzehntelange hatten die Lehrer der Elementarschule zu Filsen im 19. Jahrhundert Klage geführt über den schlechten Zustand des Schulhauses. Mit Schule war seinerzeit die altehrwürdige Wachport, das im Jahre 1611 in schönem Fachwerk errichtete ehemalige Rathaus des Dorfes gemeint. Vor unbestimmter Zeit im 17. oder 18. Jahrhundert hatte man die Wachport zum Schulhaus umgewandelt. Im ersten Stock, direkt über dem Tor der früheren Dorfbefestigung, wohnte der Lehrer mit seiner Familie, der frühere Gemeindesaal im zweiten Stock diente als Klassenraum. Im Filsener Alltag sprach man daher auch von der „Hochschul“. Die Deutlichkeit der in der Schulchronik niedergeschriebenen Beschwerden und Mängellisten und die Klagen über die Untätigkeit der Gemeinde sind ein Zeugnis für die wirtschaftliche Situation und die Armut im Dorf. In der Niederschrift für das Schuljahr 1844/ 45 lesen wir unter Ziffer 4: „Zustand des Schulhauses und des Lehrzimmers“ beispielsweise: „Der Zustand des Schulhauses ist in der That sehr bedenklich, sowohl im Äußeren, wie auch im Inneren. Der Lehrer kann öfters nicht einmal bei der drückensten Kälte wegen des Rauches in seinem geheizten Zimmer bleiben; seine Gesundheit muß damit zu Grunde gehen. Betrachtet man aber die Decke des Lehrzimmers, so erschrickt man, denn dieselbe ist fast überall dem Einsturze nahe und es könnte großes Unglück entstehen, wenn dieselbe während des Unterrichts einstürzte. Es steht viel zu wünschen übrig“.

Im Jahre 1869 zählte man in Filsen 430 Einwohner; ausweislich der Schulchronik besuchten in diesem Schuljahr 92 Kinder (47 Jungen, 45 Mädchen) die einklassige Schule. Die offensichtlich zunehmend misslich Lage, und letztlich wohl auch der Druck der Herzoglichen Schulbehörde, veranlassten Bürgermeister Johann Lahnstein und den Gemeinderat wenig später dann doch zum Handeln. Am 11. Februar 1871 kaufte die Gemeinde Filsen das in der Oberstraße gelegene Haus Dorweiler (heute Haus Helbach), um es zu einem Schulhaus mit Lehrerwohnung umzubauen. Aber, so die Schulchronik, „wurde durch das allzu große Sparsystem die Hoffnung des Lehrers und der Schüler wieder in nebelgraue Ferne gerückt; die Kosten (1800 Thaler) schienen Einigen zu hoch“. Bürgermeister und Gemeinderat brachten das Anwesen erneut zur Versteigerung. Wenige Tage vor dem bereits angesetzten Versteigerungstermin nahm die Gemeinde nach Intervention der Schulbehörde dann doch Abstand davon und die notwendigen Umbaumaßnahmen wurden zeitnah ausgeführt. Der damalige Lehrer Joseph Weismüller brachte seine Freude über den Umzug in das neue Schul- und Wohngebäude mit folgenden Worten zum Ausdruck:  „Am 31. Oktober des Jahres 1871 wurde dem Lehrer der 2. Stock des Hauses als Dienstwohnung angewiesen. Mit frohem Herzen wurde diese Anweisung begrüßt und nicht alleine von dem Lehrer, nein von allen redlich Denkenden!

Endlich war der erste Schritt zu dem geschehen, worauf sich so mancher Lehrer dahier gesehnt, um das soviel gesprochen, geschrieben und gestritten wurde. Möchte diesem bald die gänzliche Beseitigung der dermaligen Kamalitaet ein neuer Schulsaal in dem Haus No. 27 folgen und die alte Bude No. 7 ihren Namen “Wachtpforte” wieder zurückerhalten, denn den Namen einer Schule hat sie nie verdient.“

Doch erst zu Beginn des Jahres 1873 konnte der abschließende Umzug der Schulklassen erfolgen. Dazu schreibt Lehrer Weismüller: „Am 13.ten Januar 1873 wurde aus dem alten Schulgebäude in das neue übergesiedelt. Dem Lehrer ist als Schulwohnung gehörig der Raum des 2. Stockwerkes, der Speicher, Hof, der ganze Keller und die obere abgeschlossene Hälfte des Stalles mit Futterraum zugewiesen. Ferner steht dem Lehrer die Benutzung des an der alten Schule gelegenen Gartens zu. Schulhaus und Lehrzimmer lassen nichts zu wünschen übrig.“

Der Mai ist gekommen – und bringt neues Leben

Gedanken zum Wonnemonat

Von Hans-Peter Meyer

Der Mai, nach der römischen Göttin Maja benannt, ist der 5. Monat des Jahres. Dieser Monat hat trotz aller coronabedingten Einschränkungen und Belastungen  in manchen Regionen unserer Heimat ein besonderes Flair und vereinigt einige besondere Attribute in sich.

Dabei gibt es einerseits die Pflege von Brauchtum und Tradition – das Aufstellen des Maibaums durch die örtlichen Junggesellen, die Wahl des Maikönigs und der Maikönigin, an den Häusern der (noch) ledigen Dorfschönen sieht man buntgeschmückte Birkensträuße – als Zeichen von Sympathie und Verehrung.

Der  Wonnemonat gehört der Jugend und hat auch seine besondere Wirkung auf die Älteren unter uns.

Vielfach vermittelt dieser Monat etwas Traumhaftes – als die Zeit für Liebende, und nicht wenige haben sich diesen Zeitabschnitt zur Hochzeit und Vermählung ausgesucht.

Andere wiederum schwelgen in schönen Erinnerungen.

Die zum Teil unbequeme Winterkleidung kann nunmehr im Schrank verstaut werden. Vom launischen April, der besonders wetterfühligen Menschen  zu schaffen macht, nehmen wir Abschied. Auf Feldern, in Gärten sieht man Menschen wirken -  die Welt lebt wieder sichtbarer und schöner. Vogelgezwitscher sagt uns, dass die Natur wieder neu lebt.

Der Mai ist der Marienmonat. Menschen verehren die Gottesmutter und pilgern zu ihren Anbetungs- und Gedenkstätten.

In diesem herrlichen Monat gibt es den Muttertag und den Vatertag, zwei Tage von besonderer Prägung, die Dank und Anerkennung an liebe Menschen vermitteln sollen.

Der Monat Mai hat aber auch einen tieferen Sinn. Ein neuer hoffnungsvoller und froher Abschnitt kann beginnen. Der Monat Mai – das ist auch ein Pflänzchen Hoffnung, dass auch bei uns und in uns Menschen sich neue Perspektiven eröffnen.

Der Mai beherrscht die Kunst des Zauberns. Der Duft der Natur lässt uns aufwachen. Innerhalb weniger Tage tut sich die beispielhafte Pracht der Natur auf. Wiesen sind grün geworden und der Wald fängt an zu leben, Im Mai macht der Löwenzahn aus den Wiesen gelbe Teppiche und der Ginster blüht farbenprächtig. In leuchtenden Farbtönen glitzert in der Frühjahrssonne manches Naturgebilde und beflügelt die Phantasie.

Es ist herrlich, durch solche Blumenwelt zu wandern und sich der Schöne der Natur und unserer Heimat bewusst zu werden.

Der Schöpfer aller Dinge hat hier ein Wunderwerk wachsen lassen und vertrauen wir auf Zuversicht in unsere Zukunft…

©  Hans-Peter Meyer

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