Sonntag, 17. Januar 2021

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Erfolgreiches Online-Benefizkonzert

1500 Euro gehen an die Neuwieder Tafel

Neuwied – „30 Sekunden noch“ ruft Lukas Kurpjuhn in der Kirche Heilige Familie im Neuwieder Stadtteil Block. Das Moderationsteam Elisabeth Beiling und Stephan Maria Glöckner gehen auf Position. Dann kommt das Stichwort „Live!“ und die zwei stellen den rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern des Livestreams die nächste Musikgruppe vor. Dabei vergessen sie nicht, auf das Ziel des Benefizkonzertes hinzuweisen: Die Neuwieder Tafel benötigt einen neuen Kühlwagen, dafür können die Zuschauerinnen und Zuschauer spenden. Veranstaltet wurde das digitale Event vom Team der MusikkircheLive (MKL).

„Hinzusehen und dort beherzt zu handeln, wo Not ist, das ist ja schließlich auch unser diakonischer Auftrag von Kirche. Diesen versuchen wir in der MKL kreativ zu verwirklichen“, erklärt Pastoralassistentin Madeleine Esch das Engagement der Gruppe. Zugleich wollten die Veranstalter auf die Arbeit der Neuwieder Tafel aufmerksam machen.

Die Tafel sammelt in Supermärkten qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden können und verteilt sie an rund 1.000 Haushalte. Aktuell wird Geld vor allem für den Kauf eines neuen Kühltransporters benötigt.

Ein paar Tage nach der Veranstaltung steht fest: 1500 Euro wurden bislang gespendet. Eberhard Köhler dankte allen Spenderinnen und Spendern. Er leitet den Caritasverband Rhein-Wied-Sieg, der Träger der Neuwieder Einrichtung ist. „Ihr setzt euch für eine sehr wichtige Sache ein“, richtete er sein Wort an die Spenderinnen und Spender und an das Organisationsteam. Denn die Neuwieder Tafel wird ausschließlich über freiwillige Mittel finanziert. „Es tut so gut zu wissen, dass wir nicht alleine sind“. Diese Veranstaltung zeige, was es bedeutet „diakonisch Kirche zu sein“, und das ist ganz im Sinne der Bistumssynode, erklärte Köhler auch im Hinblick auf die jüngsten Nachrichten aus Rom zur Umsetzung der Synodenergebnisse.

Wie bei der MKL üblich stand an diesem Abend die Musik im Vordergrund. Vor Ort spielte die Band von Stephan Maria Glöckner, die anderen etwa 70 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genres (Metal, Jugendchor, Beatbox, Klezmer) aus Neuwied und Umgebung, aber auch aus Hamburg oder Berlin nahmen mit Videos teil. Gleichzeitig stellte ein Einspieler die Arbeit der Tafel vor, und Oberbürgermeister Jan Einig lobte in einem Statement das Engagement der Ehrenamtlichen bei der Tafel aber auch der Organisatoren der Benefizaktion.

Madeleine Esch und die anderen Mitglieder des MKL-Teams sind zufrieden: „Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen zu Hause vor den Bildschirmen dabei waren. Auch wenn man sich nicht sehen konnte, gab es trotzdem ein Gefühl von Miteinander und Solidarität.“

Weiterhin ist das Spenden möglich. Infos hierzu gibt es auf www.musikkirchelive.de. Dort können sich Interessierte den musikalischen Abend noch einmal ansehen.

„Lesen im Wald“ und „Kultur im Rathausinnenhof“

Mit „Lesen im Wald“ und „Kultur im Rathausinnenhof“ befördert das Kulturamt die Wiederbelebung des Koblenzer Kulturlebens

Die Wiederbelebung des Koblenzer Kulturlebens ist hör- und sichtbar. Die Kulturschaffenden erobern sich entsprechend der bestehenden Corona-Verordnungen ihren Platz im öffentlichen Leben zurück. Nach langen Wochen der Abstinenz ist auch die Freude über erste gemeinsame Kulturerlebnisse überall spürbar. Dennoch bleiben die Auflagen und die schwierige Suche nach geeigneten Auftrittsorten eine Herausforderung für alle Beteiligten. Das Kulturamt der Stadt Koblenz setzt daher auch eigene Akzente. „Mit den beiden Formaten „Lesen im Wald“ und „Kultur im Innenhof“ bieten wir lokalen Kulturschaffenden in den kommenden Wochen Auftrittsmöglichkeiten", erklärt PD Dr. Margit Theis-Scholz, Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz. Den Bereichen Theater, Literatur und Musik soll es gleichermaßen möglich sein, vor kleinem Publikum ein Kurzprogramm zu spielen und Kultur wieder erlebbar zu machen. Hierfür wurde in den vergangenen Wochen in Abstimmung mit Koblenzer Kunstschaffenden ein attraktives Programm entwickelt.

Den Anfang machte am 1. Juli Tessa Randau im Rahmen von „Lesen im Wald“, einem Kooperationsprojekt des Kulturamts und der Buchhandlung Reuffel. Die Autorin von „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich.“ aus der Umgebung von Koblenz las aus ihrem Debut-Buch, das innerhalb weniger Wochen die Bestseller-Leiter emporgestiegen war. In ihrem Buch geht es um eine junge Frau, die durch eine inspirierende Begegnung mit einer alten Dame im Wald ihr komplettes Leben verändert. Sie erfährt von vier Fragen, den vier Fragen des Lebens, die die Macht besitzen, alles zum Guten zu wenden. Im passenden Ambiente des Forsthaus Kühkopf im Koblenzer Stadtwald bot Randau Einblicke in die Entstehungsgeschichte ihres Buches. Mit viel Humor und Witz zog sie dabei auch parallelen zu ihrem Leben und verriet den Besuchern ihr Lebensmotto: „Wer seinem inneren Kompass folgt, kommt auch mit geschlossenen Augen ans Ziel“, gab sie den Zuhörern mit auf den Weg.

An den kommenden drei Mittwochen geht es mit „Kultur im Innenhof" weiter. Die Besucher können sich auf eine spannende Mischung aus Musik, Poetry-Slam und Theater im Innenhof des Rathausgebäudes 2 freuen. Für den 29. Juli ist schließlich eine weitere Ausgabe vom Lesen im Wald geplant. Gemeinsam mit der Schauspielschule Horre aus Ehrenbreitstein sollen Auszüge aus dem Roman "Walden, Leben in den Wäldern" von Henry Davis Thoreau gelesen werden. „Die nächsten Wochen werden sicher mehr sein als nur ein Lebenszeichen, das die Koblenzer Kulturschaffenden gemeinsam aussenden“, ist sich Theis-Scholz mit Blick auf das anlaufende Programm vieler Kultureinrichtungen sicher.
Aktuelle Informationen zum Programm von „Kultur im Innenhof“ und „Lesen im Wald“ finden Sie auf koblenzkultur.de.

Die Heiligen Petrus und Paulus

Gedanken zum Hochfest (Namenstag)  der beiden Hl.  Apostel

Von Hans-Peter Meyer

Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni  das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter)  und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden  großen Heiligen zu beschäftigen:.

Petrus wurde  geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom.

Die Geburt von Paulus erfolgte  um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er  67 in Rom.

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde." Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu. So war er zum Beispiel gemeinsam mit ihnen Zeuge der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor.

Als Fischer war Petrus ehr ein praktisch veranlagter Mensch, jedoch nicht frei von Jähzorn. Dies zeigte sich, als er bei der Gefangennahme Jesu dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abschlug. Kurz darauf verleugnete er Jesus drei Mal, was für ihn eine tiefe Schmach darstellte.

Auch nach der Auferstehung und den Pfingstereignissen war Petrus der Kopf der jungen Christengemeinde in Jerusalem. Später ging er nach Antiochien und Kleinasien, um dort zu missionieren. In dieser Zeit wurde er in Jerusalem von Jakobus vertreten. Schließlich reiste er nach Rom, um auch dort den Glauben zu verkünden. Dort fiel er der Christenverfolgung des Kaisers Nero zum Opfer, der ihn, vermutlich in seinen Gärten unweit des heutigen Vatikan, kreuzigen ließ. Die Überlieferung, dass Petrus auf eigenen Wunsch mit dem Kopf nach unten hängend ans Kreuz geschlagen wurde, ist nie wissenschaftlich bestätigt worden. Man hält sie aufgrund der historischen Gegebenheiten im römischen Reich für eher unwahrscheinlich.

Paulus, der aus Tarsos stammte, und von seinen Eltern das römische Bürgerrecht geerbt hatte, hieß ursprünglich Saulus. Er war ein frommer Jude, der in der neuen Bewegung mit ihrem gekreuzigten Messias einen Affront gegen die religiösen Überzeugungen des ganzen Volkes sah. Das machte ihn zu einem fanatischen Christenverfolger, der in ganz Judäa gefürchtet war. Als er auf dem Weg nach Damaskus war, um dort eine groß angelegte Verfolgungsaktion durchzuführen, da erschien ihm vor den Toren der Stadt der Gekreuzigte und bekehrte ihn. Vollkommen überwältigt von dieser Erscheinung sank Paulus, wie er von nun an hieß, zu Boden und konnte nicht mehr sehen, bis ihn in Damaskus ein Jünger des Herrn heilte und ihm anschließend die Taufe spendete.

Paulus reiste fortan als Missionar durch den ganzen Mittelmeerraum. Mit den Gemeinden, die er besuchte oder neu gründete, hielt er durch Briefe Kontakt, die uns heute noch im Neuen Testament überliefert sind. Innerhalb der Kirche setzte sich Paulus beim ersten Konzil in Jerusalem dafür ein, dass auch Menschen getauft werden durften, die zuvor keine Juden waren.

Um das Jahr 61 kam Paulus nach Rom, möglicherweise in Gefangenschaft. Er musste bald vor Kaiser Nero Rechnung über sein Wirken ablegen. Der Legende nach traten Petrus und Paulus gemeinsam dem Tyrannen entgegen. Nero verurteilte auch Paulus zum Tode. Da er römischer Bürger war, wurde Paulus nicht ans Kreuz geschlagen, sondern enthauptet. An den Stellen, an denen nach der Hinrichtung sein abgeschlagener Kopf aufschlug, sollen drei Quellen entsprungen sein. Über diesem Ort steht deshalb heute die Kirche zu den drei Quellen (San Paolo alle Tre Fontane).

Über die Grabstätte Petri baute man im Mittelalter den ersten Petersdom, der im 16. Jahrhundert in der uns heute bekannten Form neu gebaut wurde. Die Reliquien des Apostels Paulus befinden sich in der Kirche San Paolo fuori le mura in Rom.

Brauchtum

Petrus wird in unseren Breiten oft als "Wetterheiliger" verehrt, der im Himmel thront. Dies basiert auf der Vorstellung, dass der Heilige am Himmelstor die Geschicke au Erden überblickt. Jesus selbst hatte ja zu Petrus gesagt: "Dir will ich die Schlüssel des Himmelreiches geben."

Namensbedeutung

"Petrus" ist griechisch und heißt "der Fels", "Paulus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "der Kleine, Demütige"

Namensableitungen:

Von "Petrus" lassen sich folgende Namen ableiten: Peter, Peer, Pedro, Perez, Perino, Piet, Pieter, Pit. Von "Paulus" gibt es folgende Ableitungen: Paul,  Paolo, Pablo, Pal, Pavel.

Darstellung:

Petrus wird dargestellt als Apostel oder Papst mit Schlüssel, Buch, Hahn, Fisch, Kreuz oder kopfüber gekreuzigt. Paulus wird dargestellt als Apostel mit Buch und Schwert.

Patron:

Petrus ist Patron der Päpste, des Bistums Osnabrück, der Metzger, Glaser, Schreiner, Uhrmacher, Schlosser, Schmiede, Bleigießer, Töpfer, Maurer, Ziegelbrenner, Brückenbauer, Steinhauer, Netzmacher, Tuchweber, Walker, Fischer, Fischhändler, Schiffer, Schiffbrüchigen, Büße, Beichtenden, Jungfrauen, gegen Schlangenbisse, Fieber, Tollwut, Besessenheit, Fußleiden und Diebstahl.

Paulus ist Patron der Weber, Teppichweber, Sattler, Seiler, Korbmacher, Zeltwirker, Arbeiterinnen, Theologen, Seelsorger, gegen Krämpfe und Ohrenleiden, Blitz und Hagel, Schlangenbisse, für Regen und eine fruchtbare Ernte.

Viele Christen erbitten  in Nöten und Gefahren im Gebet um  Hilfe  bei den  beiden Heiligen Aposteln Petrus und Paulus.

© Hans-Peter Meyer

Die Jahreszeit Sommer – Gedanken und Reflexionen zum Sommeranfang

Von Hans-Peter Meyer

Der Sommer liegt zwischen den Jahreszeiten Frühling und Herbst und ist die wärmste Jahreszeit in der gemäßigten und arktischen Klimazone.

Aus astronomischer Sicht beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende und dauert bis zur Herbsttagundnachtgleiche (An diesem Tage sind überall auf der Erde der Tag und die Nacht mit 12 Stunden gleich lang).

Am Tag der Sommersonnenwende, dem längsten Tag des Jahres, steht die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis.

Auf der nördlichen Halbkugel umfasst der Sommer die Zeit vom 21. Juni oder 22. Juni bis zum 22. September oder 23. September.

Auf der südlichen Halbkugel hingegen dauert der Sommer vom 21. Dezember oder 22. Dezember bis zum 20. Februar oder 21. Februar.

Wenn man von Nordsommer und Südsommer spricht, so ist damit jeweils der Sommer auf der Südhalbkugel und Nordhalbkugel gemeint.

Wie auch die anderen Jahreszeiten wiederholt sich der Sommer in jeder Hemisphäre (nördliche und südliche Halbkugel) in einem jährlich gleichen Rhythmus.

Der Grund dafür ist der wandernde Zenitstand der Sonne zwischen dem südlichen und dem nördlichen Wendekreis.

Weil die Umlaufbahn der Erde um die Sonne um 1,7 Prozent von einer Kreisbahn abweicht, sind die vier Jahreszeiten nicht ganz gleich lang.

Auch sind die Nordsommer wegen der Sonnenferne etwas milder als die Südsommer.

Meteorologisch (Meteorologie = Wissenschaft vom Klima und Wetter / Wetterkunde) gesehen beginnt der Sommer aber schon am 1. Juni. Denn die Meteorologen ordnen die Jahreszeiten den vollen Monaten zu.

Der Frühling endet für die Meteorologen im Mai. Der Sommer umfasst somit auf der Nordhalbkugel die Monate Juni, Juli und August.

Der Frühsommer liegt zwischen dem Vollfrühling und dem Hochsommer.

Er ist die Blütezeit der Wiesen, hier blühen jetzt viele bunte Sommerblumen. Viele Insekten fliegen von Blüte zu Blüte, um den Nektar zu sammeln, und daraus Honig zu machen.

Auf den Getreidefeldern wachsen in den Ähren bereits die Körner. Gegen Ende des Frühsommers beginnen die Bauern mit der Heuernte.

Der Hochsommer ist gewöhnlich die heißeste Jahreszeit und liegt in Deutschland meistens in den Monaten Juli und August.

Viele Früchte sind bereits reif (Johannisbeeren, Erdbeeren, Kirschen) und können gepflückt werden. In der Landwirtschaft wird jetzt das Getreide auf den Feldern geerntet.

Der Spätsommer liegt zwischen dem Hochsommer und dem Frühherbst.

Jetzt blüht das Heidekraut und einige frühe Obstsorten werden reif.

In der Landwirtschaft ist man mit der zweiten Heuernte beschäftigt, nur die Kartoffelfelder und Maisfelder werden erst später im Herbst abgeerntet.

Viele Menschen freuen sich ganz besonders auf den Sommer, denn die Tage sind lang und sonnig und man kann sich viel im Freien aufhalten.

In vielen Ländern Europas beginnen im Juli oder August die Sommerferien für die Kinder, und auch die Erwachsenen nehmen ihren Jahresurlaub. Daher ist auch im Sommer die Hauptreisezeit.

Auch die Jahreszeit Sommer ist ein Wunderwerk unserer Schöpfungsgeschichte.

© Hans-Peter Meyer

Kulturminister Wolf besucht wiedereröffnete Musikschule Koblenz: „Musikunterricht ist existenziell w

Nach dem Shutdown aufgrund der Corona-Pandemie konnten auch die Musikschulen in Rheinland-Pfalz seit dem 13. Mai ihren Unterricht wiederaufnehmen. Einzelunterricht und Unterricht in Kleinstgruppen war bereits ab dem 3. Mai wieder ermöglicht worden. Kulturminister Konrad Wolf hatte die Wiedereröffnung zum Anlass genommen und die Musikschule in Koblenz besucht. Gemeinsam mit der Kulturdezernentin der Stadt Koblenz und Präsidentin des Landesverbands der Musikschulen Rheinland-Pfalz, Margit Theis-Scholz, sowie dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner informierte sich der Minister über die Wiederaufnahme des instrumentalen und gesanglichen Musikunterrichts unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen.

„Ich freue mich, dass der Präsenzunterricht nun wieder stattfinden kann. Ich bin beeindruckt, wie die Lehrerinnen und Lehrer hier an der Musikschule der Stadt Koblenz auch während der Schließung Wege gefunden haben, den Unterricht weiter aufrechtzuerhalten. Musikunterricht ist existentiell wichtig und für Schülerinnen und Schüler ein bedeutender Baustein zum eigenständigen musikalischen Arbeiten“, so Kulturminister Konrad Wolf. „Wenngleich es Einschränkungen gibt und die Schutz- und Hygienevorschriften Beachtung finden müssen, habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Unterrichtsbetrieb gut läuft und man das Beste ermöglicht.“

„Die Corona bedingten Umstände haben die Schulleitung und Lehrkräfte unserer Musikschule vor große Herausforderungen gestellt, die sie hervorragend gemeistert haben. Schnell und flexibel reagierten hier alle vor Ort um sowohl mit digitalen Formaten den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen als auch die Verbindung zu den Eltern nicht abreißen zu lassen“, betonte Theis-Scholz. „Für viele Kinder und Jugendliche war der online organisierte Musikunterricht sicher eine willkommene Abwechslung in der Home-Schooling-Phase, aber auch Gelegenheit ihre musikalischen Fähigkeiten weiterhin vertiefen zu können.“

Dank kreativer Ideen und alternativer Unterrichtsmethoden konnte mit Hilfe von Onlineunterricht und individueller Betreuung die Kontinuität des Unterrichts an der Musikschule in Koblenz gewährleistet werden. Die Musikschule, in der Trägerschaft der Stadt Koblenz, ist die drittgrößte Musikschule in Rheinland-Pfalz. Sie hat 60 Lehrkräfte und unterrichtet ca. 3000 Belegungen von Schülerinnen und Schülern. Das Unterrichtsangebot der Musikschule umfasst Instrumentalunterricht und Gesang. Darüber hinaus werden zahlreiche Ensemble- und Ergänzungsfächer angeboten

Rheinland-Pfalz hat 42 kommunal getragene Musikschulen im Land mit ca. 1.660 Musikschullehrkräften. Die Landesregierung bewilligte im letzten Doppelhaushalt einen Landeszuschuss von 3,0 Millionen Euro in 2019 und 3,2 Millionen Euro in 2020 für die 42 kommunalen Musikschulen, die Mitglied im Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz sind. Damit stieg die Landesförderung um 400.000 Euro zum Jahr 2018.

„Wir unterstützen die kommunalen Musikschulen als verlässlicher Partner. Sie haben wichtige kultur- und bildungspolitische Aufgaben in unseren Städten, Kreisen und Gemeinden, denn sie führen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Musik heran und regen zum eigenen Musizieren an. Damit tragen sie entscheidend dazu bei, dass wir in unserem Land über eine vielfältige Musikkultur verfügen“, ergänzte der Minister.

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