Samstag, 23. Oktober 2021

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Digitale Chorproben

RANSBACH-BAUMBACH / HILGERT. Endlich ist es so weit: Die Sängerinnen und Sänger der Evangelischen Kantorei unter der bewährten Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller treffen sich wieder zum Chorgesang. „Leider können wir momentan natürlich nur digital proben – das wollen wir aber nach der langen Zwangspause gerne tun“, erklärt der langjährige Leiter der Kantorei, die im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen seit Jahresbeginn als Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert fungiert. Ab Dienstag, dem 16. März wird Jens Schawaller seine Chorsängerinnen und –sänger abends per Internet nach Stimmgruppen organisiert empfangen und mit ihnen proben. „So kann jeder Mensch ungefährdet von zu Hause aus mitmachen“, freut sich der Dekanatskantor. Wenn die Pandemie es zulässt, möchte die Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert sich im September mit einem Konzert in der Evangelischen Kirche in Ransbach vorstellen. Informationen gibt es unter 0176 / 8561 2553 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Chorverbände bereiten Neustart der Chorkultur vor

Lange Zeit war es außergewöhnlich ruhig um die Chorkultur in Rheinland-Pfalz. Doch bereits seit Ende des Jahres 2020 bereiten die Präsidien des Chorverbandes Rheinland-Pfalz und des Chorverbandes der Pfalz den Neustart vor. Dazu haben die beiden Chormusikverbände in Rheinland-Pfalz einige Ideen für das Jahr 2021 entwickelt. „Für den Neustart bedarf es im Wesentlichen auch eines neuen, anderen Denkens in vielen Chorvereinen“, betont Karl Wolff, der Präsident des Chorverbands Rheinland-Pfalz, im Interview mit dem Chormagazin Singendes Land.

Mit rund 400 Teilnehmern war bereits der diesjährige Chorkongress 2.0-21 auch in seiner Online-Version ein großer Erfolg. Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus Anrainerstaaten nahmen mit Begeisterung die durch den Chorverband Rheinland-Pfalz und den Internationalen Chorleiterverband gebotene Möglichkeit wahr, an fünf Samstagen die Workshops fünf hochkarätiger Dozenten online zu verfolgen. Weitere Seminare dieser Art sind nun in Vorbereitung und werden bereits gut gebucht.

Chorische Bildungskonzepte
Auch der Chorverband der Pfalz zeigt sich insbesondere in der chorischen Weiterbildung zukunftsorientiert. Schon bis ins Jahre 2022 reicht die Liste geplanter Workshops und Seminare für Singende und Vorstände in den Chorvereinen. Hartmut Doppler, der Präsident des Chorverbands der Pfalz erklärt: „Solange es die Situation erfordert, werden wir unsere Workshops und Seminare im Onlineformat anbieten, aber sobald möglich auch wieder in Präsenz.“ Wie das für Mitte Juni geplante Gutachtersingen in Zweibrücken durchgeführt werden kann, müsse man noch schauen.

Prämierungen für aktive Chöre und Chorvereine
Aktuell will der Chorverband Rheinland-Pfalz mit dem ‚Sila Award‘ – dem neu initiierten Medienpreis des Chorverbands, in Zusammenarbeit mit dem Chormagazin Singendes Land – den ‚Chor des Jahres 2020‘ prämiieren. „Wir belohnen mit dem ‚Sila Award‘ Chöre und Chorvereine, die in Zeiten der Pandemie kreative Wege gefunden und weiterführende Ideen entwickelt haben: ob zum gemeinschaftlichen Zusammenhalt im Chor, zur Probenarbeit oder zu innovativen Konzertformen. Denn diese Chöre gab und gibt es“, weiß man im Verbandspräsidium. Alle Informationen zum Sila Award und zum Bewerbungsprozedere erhält man unter https://rlp-singt.de/sila-award
Der Musikrat des Verbands sucht zeitgleich dazu – im Rahmen des Candoro-Chorfestivals des Leistungssingens – den ‚Best Virtual Choir 2021‘. Die Chöre und Chorvereine des Chorverbands Rheinland-Pfalz sind eingeladen, sich gerne um beide Prämierungen zu bewerben.

Landesweiter Choraktionstag ‚Red Carpet Day‘ und Candoro-Chorfestival im Juni
„Wir rollen der Chormusik den roten Teppich aus“, heißt es dann im Juni. Der ‚Red Carpet Day‘ ist ein landesweiter Aktionstag für die Chorkultur, zu dem der Chorverband Rheinland-Pfalz und der Chorverband der Pfalz gemeinsam aufrufen. Rheinland-pfälzische Chöre sollen am 27. Juni auf einem roten Teppich Aktionen rund um die Chormusik starten und kleine Auftritte geben – diese im Rahmen der zulässigen Bedingungen zu dieser Zeit, versteht sich.
Einen Tag zuvor, am 26. Juni, plant der Chorverband Rheinland-Pfalz das ‚Candoro-Chorfestival des Leistungssingens‘ in der Kulturhalle Ochtendung zu veranstalten. Dies in einem hybriden Format, ohne Publikum, mit Video-Liveübertragung aus der Halle.

Kinderchorland-Singbus tourt nach den Sommerferien durch Rheinland-Pfalz
Auf Initiative und in Kooperation mit dem Chorverband der Pfalz und dem Chorverband Rheinland-Pfalz tourt vom 27. August bis 9. September der Kinderchorland-SingBus der Deutschen Chorjugend durch das Bundesland. In fünf Regionen des Landes wird der SingBus Station machen und hat unter anderem den mit 1.500 Euro dotierten ‚Kinderchorland-Preis Rheinland-Pfalz‘ im Gepäck. Für diesen Preis können sich Kinderchöre aus ganz Rheinland-Pfalz noch bis zum 15. April bewerben. Alle Informationen dazu gibt es auf https://rlp-singt.de/singbus

Landesweit brennen die Choraktiven geradezu darauf, dass es mit der Chormusik im Land endlich wieder weitergeht und freuen sich auf den Neustart der Chorkultur in Rheinland-Pfalz.

Einzelunterricht an Musikschulen wieder möglich

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat gestern beschlossen, den Einzelunterricht an Musikschulen mit Ausnahme von Blasmusik und Gesang wieder möglich zu machen. Die entsprechende Regelung wird in der anstehenden 16. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz aufgenommen werden. Der Unterricht kann unter den Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen des Musikkonzepts ab Montag, 1. März, wieder stattfinden.

„Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Baustein unserer Bildungs- und Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz. Die zahlreichen Musikschulen leisten wichtige Arbeit, Kinder und Jugendliche an das Musizieren und damit an Kunst und Kultur heranzuführen“, so Kulturminister Konrad Wolf. „Mir war es wichtig, dass bei den ersten Öffnungsschritten auch die kulturelle Bildung wieder die Chance erhält, ihre Arbeit in Präsenz durchzuführen. Die vorliegenden Hygienekonzepte sind bereits erprobt und werden eine sichere Umsetzung des Einzelunterrichts ermöglichen.“

Aufgrund des erhöhten Aerosolausstoß bleibt Blasmusik und Gesang zunächst von dieser Regelung ausgenommen.

Lichtblicke für Veranstaltungsbranche: Weitere 15 Veranstaltungsprojekte mit 316.000 Euro gefördert

Insgesamt 15 Veranstaltungsprojekte fördert das Kulturministerium mit 316.000 Euro in der zweiten Förderrunde der Maßnahme „Lichtblicke“. Die geförderten Veranstaltungen finden in den nächsten Wochen online, hybrid oder zu einem späteren Zeitpunkt in Präsenz statt. Mit der Maßnahme „Lichtblicke“ des Kulturministeriums soll insbesondere die Veranstaltungsbranche unterstützt und Verdienstmöglichkeiten in der Pandemie geschaffen werden. 541.000 Euro wurden bereits von den 750.000 Euro, die für die Maßnahme im Rahmen des 15,5 Millionen Euro umfassenden Landesprogramms „Im Fokus. 6 Punkte für die Kultur“ zur Verfügung stehen, verausgabt.

„Unsere Lichtblicke-Förderung unterstützt die Veranstaltungsbranche und bietet damit Kulturschaffenden und den vielen Menschen hinter der Bühne Verdienstmöglichkeiten. Auch kulturnahe Berufe aus der Veranstaltungsbranche, Ton- und Lichttechnik und Werbegestaltung profitieren so von dieser Förderung“, berichtet Kulturminister Konrad Wolf. „Ich freue mich, dass wir weitere 15 Veranstaltungsprojekte in dieser zweiten Runde fördern können, um Kultur in der Pandemie in unterschiedlichsten Formen erlebbar zu machen.“

Bereits stattgefunden haben erste Veranstaltungen, die in der ersten Förderrunde der Maßnahme „Lichtblicke“ unterstützt wurden. So führte die Schwab Entertainment GmbH das Streaming Konzert „A Valentine’s Moment“ durch und im Rahmen der Konzertreihe „WINTER.KULTUR.SUPPORT“ der Wormser Medienpark Vision fanden bereits drei Online-Konzerte statt.

„Ich freue mich, dass wir auch eine gute regionale Verteilung der geförderten Veranstaltungsformate erreicht haben. Die ersten 10 Förderungen waren für Veranstaltungen in Bad Kreuznach, Worms, Mainz, Speyer, Mülheim, Ludwigshafen, Landau und Koblenz. Nun gehen sie nach Kaiserslautern, Trier, Landau, St. Goarshausen, Kusel, Boppard, Westhofen, Dexheim, Frankenthal, Herxheim, Neuwied und erneut nach Ludwigshafen und Mainz, von wo besonders viele Anträge kamen“, so Kulturminister Konrad Wolf. Wie bereits in der ersten Runde sind sehr unterschiedliche Kultur-Formate dabei, von Konzertreihen bis Open-Air-Inszenierungen.

Geförderte Projekte (2. Runde):

„Annweiler rockt Corona“                                                          25.000 Euro

Martin Schneider, Herxheim

„NSTK nitram till ktown“                                                            23.500 Euro

11line, Kaiserslautern

„Jazz Lichtblicke Festival“                                                         15.450 Euro

GUT LEBEN am Morstein, Westhofen

„Saisonstart“                                                                            9.500 Euro

Kultur auf dem Hof, Dexheim

„Texte & Töne“                                                                         13.500 Euro

Franz&Lissy GmbH, Ludwigshafen

„Lichtblick-Edition 2021“                                                            18.700 Euro

Club Schick & Schön, Mainz

Konzertreihe „Kultur bleibt“                                                       25.000 Euro

Gleis4 gUG, Frankenthal

„Unter freiem Himmel“                                                              24.500 Euro

Loreley Touristik e.V., Bornich

„Open Air Bühne Schloss Engers 2021“                                    25.000 Euro

Stiftung Villa Musica, Neuwied

„Lichtblicke im Mittelrheintal“                                                     23.000 Euro

OPERiAMO gGmbh, Boppard

„Lars Reichow Hybrid-Show“                                                    24.900 Euro

Lachland GmbH, Mainz

„Schalander Play and Talk“                                                       15.220 Euro

Liveclub Schalander W. Butz, Kusel

„Kulturfrühling Landau“                                                             23.500 Euro

Koch & Rößler GbR      , Landau

„Rising Ruins“                                                                          25.000 Euro

Popp Betriebsgesellschaft mbH, Trier

„Pro Musik Trier“                                                                       24.400 Euro

PRO Musik GmbH, Trier

Museum Boppard unterstützt Musikprojekt

Neuerscheinung im Februar 2021 - "Miniatures Russes"

Raritäten für Klavier von Anatoly Ljadow und Anton Arenski gespielt von Swetlana Meermann-Muret

Mit Raritäten der Klaviermusik führt uns die Pianistin Swetlana Meermann-Muret auf ihrer neuen CD durch die Höhen und Tiefen der russischen Seele.
Diese Musikproduktion gemeinsam mit SWR2 und GENUIN, die Anfang Februar auf dem internationalen Markt erschienen ist, wurde an erster Stelle durch das Museum Boppard als Hauptförderer dieses Projektes unterstützt.

Die Konzertpianistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, macht uns mit zwei selten aufgeführten jedoch sehr bemerkenswerten Komponisten der Romantik bekannt - Anatoli Ljadow und Anton Arenski. Mit ihrer neuen CD "Miniatures Russes" haucht Swetlana Meermann-Muret dieser Musik neues Leben ein. Ihre ausgewählten 24 Lieblingsminiaturen bieten eine emotionale und facettenreiche Mischung für jeden Geschmack.

Das Spiel von Swetlana Meermann-Muret ist von der russischen, deutschen und französischen Kultur geprägt. Die gebürtige Deutschrussin stammt aus einer Musikerfamilie, die vor vielen Jahren aus Russland nach Boppard kam. Sie studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt, Karlsruhe, Paris sowie in Lyon, wo sie seit mehreren Jahren auch lebt.

In ihrer langjährigen Beziehung zu Rheinland-Pfalz hat sich die Pianistin hier bereits einen Namen gemacht. Schon als Abiturientin am Landesmusikgymnasium Montabaur spielte sie ihre Solo-Debüt-CD mit WERSI ein. Sie war Villa Musica- sowie ZIRP (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz)-Stipendiatin und bekam einen Förderpreis des Lions-Clubs Neuwied-Andernach.
Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern wie dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie und dem Staatsorchester der Philharmonie Baden-Baden auf. Auch international tritt Swetlana Meermann-Muret als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin auf.

Die diplomierte Pädagogin und gefragte Korrepetitorin wirkte u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, am Landesmusikgymnasium Montabaur und unterrichtete an den Musikhochschulen Karlsruhe und Lyon sowie bei internationalen Meisterkursen.

Sobald die Corona-Situation es ermöglicht, wird Swetlana Meermann-Muret u.a. im Museum Boppard mit Konzerten zu hören sein.

Die CD wird u.a. im Museum Boppard erhältlich sein oder auch ab sofort direkt über die Künstlerin.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museum-boppard.de

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