Sonntag, 17. Januar 2021

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Was ist Ostern? Eine einfache Darstellung der Passion Christi

Von Hans-Peter Meyer

Mit dem  Palmsonntag beginnt für die Christen in aller Welt die wichtigste Woche des Jahres. In unzähligen und an Verschiedenartigkeiten kaum zu überbietenden Festen, Feiern, Umzügen und Gottesdiensten begehen sie, entweder fröhlich oder nachdenklich, die grundlegenden Ereignisse und Inhalte ihres Glaubens. Dazu kommen die Erinnerungen an die Dramatik der letzten irdischen Lebenstage ihres Glaubensstifters Jesus aus Nazaret (zwischen See Genezareth und Mittelmeer in Israel gelegen). Aber nun der Reihe nach:

Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, feiern die Christen den Einzug von Jesus in Jerusalem. Er wird dort von den Bewohnern mit Palmzweigen und Huldigungsrufen begeistert begrüßt, obwohl der auf einem jungen Esel reitende Jesus alles andere als eine herrschaftliche Figur darstellt. Aber die Gläubigen sehen in dem Vorgang die Erfüllung einer alten Weissagung, nach der der göttliche Erlöser so in Jerusalem einziehen soll.

Am Gründonnerstag – die Gegner von Jesus haben dafür gesorgt, dass sein Aufenthalt in Jerusalem lebensbedrohlich geworden ist – feiert Jesus mit seinen Jüngern zum letzten Mal ein rituelles Abendessen. So ist es unter frommen Juden in Jerusalem vor dem Passafest üblich gewesen. Während der Mahlzeit nimmt Jesus angesichts seines bevorstehenden Todes, von deinen Jüngern Abschied. Aus diesem Essen entsteht später die Feier des Heiligen Abendmahls bzw. der Heiligen Eucharistie, die zur Mitte des christlichen Gottesdienstes werden.

Am Karfreitag geschieht für die Jünger – und heute noch für alle Christen – das Unfassbare: Jesus wird verhaftet und mit dem Kreuzestod grausamst hingerichtet. In Jesus sehen die Jünger, wie heute die Christenheit, den Abgesandten, den Boten, ja den Sohn Gottes. Dass niedrige Intrigen und menschliche Machenschaften so mit Gott – ungestraft – umgehen können – und das Gott dies zulässt! – stürzt alle in tiefsten Glaubenszweifel. Das Ende der „Jesusbewegung“ sehen sie gekommen und den menschenfreundlichen Gott, den Jesus verkündete, als Irrtum entlarvt!

Doch der Ostersonntagmorgen wischt alle Zweifel, alle Ängste beiseite. Immer mehr von ihnen erzählen  von Begegnungen mit und von Erscheinungen von Jesus, die sie gehabt haben. So wird die Gewissheit geboren, dass Jesus lebt und wirkt. Sie – und nachfolgend alle Christen auf der weiten Welt – erkennen, dass seine Botschaft für alle Zeiten gültig bleibt. Auch wissen  und glauben sie, dass der Tod in jedweder Form für das liebevolle, uns Menschen zugewandte Wirken Gottes in uns und mit uns keine unüberwindbare Barriere mehr darstellt. Ein neuer Abschnitt der Menschheit hat damit begonnen.

Das ist Ostern!

© Hans-Peter Meyer

Kultur

Kulturminister Wolf: Unterstützung auch für Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften mbH möglich

„Die Soforthilfen des Bundes werden rechtsformunabhängig gewährt“, darauf weist Kultur- und Weiterbildungsminister Konrad Wolf hin. Ebenso ist eine gewerbliche Tätigkeit oder eine Gewinnerzielungsabsicht nicht erforderlich. Es reicht jedwede „wirtschaftliche Tätigkeit“ eines Antragstellers aus, sofern dieser „dauerhaft am Markt“ tätig ist. Das bedeutet, dass auch private gemeinnützige Institutionen wie eingetragene Vereine, Stiftungen, gGmbHs Soforthilfe beantragen können. Sie müssen allerdings die übrigen Voraussetzungen, wie z.B. das Vorhandensein betrieblicher Kosten, erfüllen.

Besonders die kulturelle Vielfalt im Land sei ohne das breite Spektrum an kulturellen Vereinen nicht möglich, so der Kulturminister. „Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Kulturszene. Ich freue mich deshalb, dass es in den Verhandlungen mit dem Bund gelungen ist, das Corona-Sofortprogramm für die, oft als gemeinnützig anerkannten Vereine, zu öffnen. Dies gilt ebenso für die Akteure in der Weiterbildung“, ergänzt Minister Konrad Wolf.

2. Telefon-Sprechstunde: Kulturminister Konrad Wolf unterstützt Kulturberater-Team

Rheinland-Pfalz hat ein Kulturberater-Team für die Beratung der Kulturschaffenden eingerichtet. Am kommenden Donnerstag, 9. April 2020, unterstützt Kulturminister Konrad Wolf die Kulturberaterinnen und Kulturberater Christina Biundo, Dr. Björn Rodday und Roderick Haas bei ihren Beratungstätigkeiten. Von 11:00 bis 13:00 Uhr ist Minister Wolf über die Telefonnummer 06131/6362730 zu erreichen. Bereits vergangenen Samstag hat Wolf eine telefonische Sprechstunde durchgeführt, die regen Zuspruch fand.

„Unser Gesprächsangebot am Samstag wurde stark durch die Kulturschaffenden angenommen. Die Kulturszene hat einen großen Informationsbedarf. Mit unseren Beratern können wir hier Abhilfe schaffen. Kommenden Donnerstag möchte ich die Arbeit nochmals unterstützen und telefonisch erreichbar sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Angebot ebenso gut genutzt wird wie am Samstag. Ich habe so einen guten Eindruck über die Sorgen und Nöte der Kulturschaffenden gewonnen und wir konnten viele Fragen beantworten und Lösungen aufzeigen“, so Wolf.

Die ausgearbeiteten wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen stützen sich auf zwei Säulen. Betriebliche Ausgaben werden durch den „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ abgedeckt und die Lebenshaltungskosten durch ein „Corona-Grundeinkommen“. Ergänzt werden dieses Maßnahmen durch Anpassungen bei der Projektförderung. Das Kulturministerium beschloss, Projektförderungen zu verlängern und auf Rückforderungen zu verzichten, wenn Kulturveranstaltungen aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden konnten.

Weitere Informationen zur Grundsicherung und den Soforthilfen finden sich in den FAQs bei www.corona.rlp.de unter dem Schlagwort „Kultur“.

Bei weiteren Fragen können sich Betroffene auch an ihre jeweiligen Interessensverbände sowie an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kulturszene im Land wenden. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz) und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz) bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier.

Die Ansprechpartnerinnen und -partner sind wie folgt erreichbar:

Dr. Björn Rodday

Tel.: 0170/78 06 04 4

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Roderick Haas

Tel: 0176/23 26 34 83

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Christina Biundo

Tel. 0651/718 34 15

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#KulturErbeOnline: Neues Digitalangebot zum kulturellen Erbe online

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) erweitert im Zuge der Corona-Krise ihre Digitalaktivitäten. Unter dem Motto „Wir machen Geschichte lebendig“ lädt sie zu einer digitalen Entdeckungsreise in das kulturelle Erbe des Landes ein.

Unter www.gdke.rlp.de im Bereich #KulturErbeOnline sind ab heute, 6. April, die kostenfreien, wechselnden Angebote für Kulturinteressierte zu finden. In einem 14-tägig erscheinenden Newsletter finden sich die Neuigkeiten aus den GDKE-Direktionen. Auch dieser kann unter www.gdke.rlp.de gefunden und abonniert werden.

Kulturminister Konrad Wolf freut sich: „Auch in der aktuell schwierigen Situation wünschen sich die Menschen weiterhin eine Teilhabe am kulturellen Erbe. Es ist ein schönes Zeichen, dass die GDKE ihre digitalen Aktivitäten nun intensiviert. Da lohnt sich ganz sicher ein Klick auf die Internetseiten der Generaldirektion.“

Die kostenfreien Angebote finden sich unter den Rubriken „Einblicke Digital“, „Exponat der Woche“, „Burg/Schloss der Woche“, „Kids und Co.“ und „Lesehäppchen“. Dahinter verbergen sich Einblicke in aktuelle und vergangene Ausstellungen, besondere Exponate, kulturpädagogische Angebote, interessante Artikel und Berichte sowie Bewegtbild-Ausflüge in Museen, Burgen und Schlösser. Diese werden kontinuierlich erweitert und auf der Internetseite eingestellt.

„Im Hintergrund arbeiten wir selbstverständlich weiter an unseren großen Projekten wie dem Kaiserjahr 2020 mit der Landesausstellung `Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht´. Der Ausbau unserer Digitalangebote bietet auch für diesen Themenbereich viele Möglichkeiten, die wir nach unserem Motto ‚Wir machen Geschichte lebendig‘ nutzen wollen", so Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe.

Flankiert werden die neuen Digital-Angebote von den Social-Media-Kanälen der GDKE. Übergeordnet mit der Facebook-Präsenz „Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz“ unter facebook.com/Kulturtipps. Mit eigenen Angeboten vertreten sind das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein (facebook.com/FestungEhrenbreitstein), Landesmuseum Koblenz (facebook.com/landesmuseumkoblenz), das Rheinische Landesmuseum Trier (facebook.com/rlmtrier) und das Landesmuseum Mainz (facebook.com/landesmuseum.mainz).

Die Landesmuseen und das Kulturzentrum Ehrenbreitstein sind zusätzlich auf Instagram präsent.

Dreyer/Wolf: Unterstützung für Kulturschaffende im Land steht bereit

„Die Kulturschaffenden in Rheinland-Pfalz sind selbstverständlich bei den neu geschaffenen wirtschaftlichen Hilfen mitbedacht worden und erhalten durch die mit dem Bund ausgehandelten Hilfen eine umfassende Unterstützung, mit der sie durch die Corona-Pandemie bedingte Notlagen bewältigen können. Die bestehenden Regelungen sichern ihren Lebensunterhalt, ihre Wohnung sowie ihre Betriebsräume wie Ateliers, Werkstätten und Proberäume, sie stärken ihre Liquidität und unterstützen sie bei der Zahlung ihrer laufenden Betriebskosten“, unterstrichen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf.

Hierfür wurden weitreichende Maßnahmen beschlossen. Das Hilfspaket umfasst zwei Säulen, die sowohl die betrieblichen Kosten decken als auch den Lebensunterhalt sichern und garantieren, dass die Miete bezahlt werden kann. Umgesetzt wird dies über die Soforthilfe für betriebliche Kosten und einen vereinfachten Zugang zu einer weitreichenden Grundsicherung für Selbständige.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Ich weiß, dass viele Künstler und Künstlerinnen und andere Kulturschaffende sich bei dem Gedanken unwohl fühlen, Grundsicherung zu beantragen. Diese Hilfe wurde nur deshalb in das bestehende System der existenzsichernden Leistungen eingefügt, um die Abwicklung seitens der Verwaltung zu vereinfachen. Die coronabedingten Leistungen gehen deutlich über die normalerweise im Rahmen der Grundsicherung gewährten Leistungen hinaus und sind deshalb nicht mit der üblichen Grundsicherung gleichzusetzen.“ Konkret müsse keine Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse erfolgen, wenn kein erhebliches Vermögen vorliege. Auch werde die Miete unabhängig von der Größe der Wohnung ausgezahlt. Die Grundsicherung decke damit den akuten Notbedarf für alle, die kein Kurzarbeitergeld beziehen und mit 60 bzw. 67 Prozent ihres Einkommens auskommen müssen, auf unbürokratische Weise ab.

Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf ergänzte: „Die zwei Säulen Grundsicherung und Soforthilfe für Betriebskosten sollen unsere Kulturszene in der Krisenzeit stützen. Mir ist wichtig, dass die Hilfen schnell ankommen. Mit der Bewilligung von Anträgen aus dem Zukunftsfonds kann bereits in dieser Woche gerechnet werden. Einzelpersonen können hier eine Unterstützung von bis zu 9.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss. Die unbürokratische Auszahlung einer weitreichenden Grundsicherung sichert, dass die Miete weiter gezahlt und Lebenshaltungskosten gestemmt werden können. Hinzu kommen ergänzende Maßnahmen wie die Herabsetzung und Stundung von Beiträgen zur Künstlersozialkasse sowie von Steuervorauszahlungen. Auch sind Kulturschaffende vor Kündigungen ihrer Atelierräume, Werkstätten und Proberäumen aufgrund von Mietschulden geschützt.“

Abschließend versichern Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Prof. Dr. Kulturminister Konrad Wolf: „Wir haben die spezifischen Bedürfnisse der Kulturschaffenden im Blick und tun alles dafür, dass sie in der Lage sind, ihr künstlerisches Schaffen unverzüglich und vollumfänglich wieder aufzunehmen, sobald die Ausbreitung des Virus dies zulässt. Denn neben der wirtschaftlichen Herausforderung, die die aktuelle Lage mit sich bringt, fehlen unseren Kulturschaffenden sicherlich der Applaus und ihr Publikum. Und die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen freuen sich schon heute auf die von ihnen gebotenen kulturellen Highlights, auf die wir alle momentan schmerzlich verzichten müssen!“

Eine ausführliche Information zu Unterstützungsmöglichkeiten und den zuständigen Behörden findet sich unter dem Schlagwort „Kultur“  auf der von der Landesregierung angebotenen Seite www.corona.rlp.de in den FAQs. Bei weiteren Fragen können sich Betroffene auch an ihre jeweiligen Interessensverbände sowie an die Ansprechpartner der Kulturszene im Land wenden. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz) und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz) bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier.

Die Ansprechpartnerinnen und -partner sind wie folgt erreichbar:

Dr. Björn Rodday

Tel.: 02621/62 31 5-10

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Roderick Haas

Tel: 0176/23 26 34 83

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Christina Biundo

Tel. 0651/718 2414

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