Samstag, 23. Oktober 2021

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52. Orgelmusik im Gespräch

NEUNKIRCHEN. Anlässlich des „Jahres der Orgel“ lädt Dekanatskantor Jens Schawaller am Samstag, 2. Oktober um 17.00 Uhr zur 52. Orgelmusik im Gespräch an der Döring-Gottwaldorgel in der Evangelischen Johanneskirche, Kirchgasse 11 in 56479 Neunkirchen ein.

Im Rahmen des kurzweiligen und humorvollen Gesprächskonzertes analysiert, moderiert und spielt Dekanatskantor Schawaller bei Tee, Kaffee und Keksen Johann Sebastian Bachs Passacaglia und Fuge c-Moll (BWV 582).

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen der Evangelischen Kirchengemeinde. Der Eintritt ist frei, wir bitten herzlich um eine Spende am Ausgang.

Dankkonzert Ev. Kantorei RaBaHi

RANSBACH-BAUMBACH. Mit einem großen Dankkonzert starteten die Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert, die Cappella Taboris sowie ein Kantatenorchester unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller in einen neuen Zeitabschnitt der Kirchenmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Ransbach-Baumbach – Hilgert.

Ferner feierten die Musikerinnen und Musiker mit dem aufwendigen Chor- und Orchesterkonzert die Musikkirche als denjenigen neuen Ort, an dem Chöre, einzelne Musikerinnen und Musiker sowie Ensembles des Dekanatskantorats Süd im Dekanat Westerwald Kirchenmusik betreiben.

Mit Pfarrer Wolfgang Weik und dem Kirchenvorstand hat die Gemeindeleitung eine neuartige und kreative Basis für die Kirchenmusik geschaffen: Heimat dieses Wirkens ist die Evangelische Kirche in Ransbach-Baumbach, aber auch alle Aktivitäten der Gruppen unter der Leitung von Jens Schawaller innerhalb und außerhalb der Ransbacher Kirche werden als Musikkirche bezeichnet, so dass die Musikkirche in anderen Gemeinden zu Gast sein kann.

Eröffnet wurde das Konzert mit unterschiedlichen Kompositionen von Heinrich Schütz (1585 - 1672), der als Vater der deutschen Kirchenmusik gilt. Nach einer Choralbearbeitung für vierstimmigen Chor mit Orchester und Pauken über Psalm 96 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ schlossen sich die Motette „Verbum caro factum est“ aus der bekannten Sammlung „Kleine Geistliche Konzerte II“, op. 9, Nr. 9 für Sopran, gesungen von Angelika Wies, und Blockflöte, gespielt von Monika Schlößer, mit Isabel Müller-Hornbach am Violoncello sowie Susanne Schawaller an der Truhenorgel, sowie Psalm 119 „Wohl denen, die da wandeln“ für vierstimmigen Chor a capella an. Mit dem Konzert in d-Moll für Blockflöte, Violine, gestrichen von Jens Schawaller, und Basso continuo von Domenico Natale Sarro (1679 - 1744) erklang eine zugleich filigrane wie bewegliche Kammermusik, die von ebenso furiosen wie introvertierten Charakteren geprägt ist. Aus der Feder von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) stammt der Kantatensatz „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ für vierstimmigen Chor und Orchester, der einen klanglichen und strukturellen Gegensatz dazu bildete.

Hier musizierten im Kantatenorchester zu den bereits genannten Musikerinnen die bewährten Streicherinnen Kim Cimander und Theresa Oster als Violinistinnen, Anne-Rose Selbach als Bratschistin sowie Gudula Marxsen als Kontrabassistin. Eine weitere Motette von Heinrich Schütz, „Habe deine Lust an dem Herren“ aus der Sammlung „Kleine Geistliche Konzerte II“, op. 9, Nr. 6 für Sopran und Blockflöte mit Bass continuo, schlug den stilistischen Bogen wieder zum Anfang. Das musikalische Filetstück für die Kantorei bildete die Kantate „Alles, was ihr tut“ für vierstimmigen Chor und Orchester, ergänzt durch Monika Schlößer als Bratschistin, von Dietrich Buxtehude (1637 - 1707), die barocke Formenvielfalt und Klangpracht in der Musikkirche entwickelte.

Pfarrer Wolfgang Weik dankte allen anwesenden Gästen sowie den Musikerinnen und Musikern für Ihr Kommen und hieß alle Musizierenden mit je einem Blumenstrauß in der Musikkirche herzlich willkommen. Beschlossen wurde das prächtige Dankkonzert durch eine Choralbearbeitung über Karl Friedrich Schulz´ (1784-1850) Choralsatz „Danket dem Herrn“ für vierstimmigen Chor mit Orchester und Pauken, gespielt von Joachim Westphal, aus der Feder von Dekanatskantor Jens Schawaller. 

Die anwesenden Gäste dankten allen beteiligten Musikerinnen und Musikern mit einem langandauernden und donnernden Applaus für das Eröffnungskonzert der Musikkirche, dessen Kollekte den Flutopfern des Ahrtales zugute kommt.

Dem Geheimnis der Burg Maus auf der Spur

Ellen Kirst präsentierte Debütroman „Falkensommer“ am Handlungsort

Zahlreiche Gäste besuchten in der vergangenen Woche die Lesung der Autorin Ellen Kirst, die unter dem Pseudonym Anna Maria Pieroth ihr Erstlingswerk vorstellte. In dem Buch geht es um die 15-jährige Jenny, die der Spur eines Falken auf das alte Gemäuer oberhalb des Rheins folgt. Sie lernt dort den 18-jährigen Miro kennen. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch er ist Gefangener einer dunklen Macht. Trotz seiner Warnungen nimmt sie den Kampf gegen das Böse auf, um ihn zu befreien und begibt sich dabei selbst in höchste Gefahr.

Die gebürtige Koblenzerin war schon als Kind von den Sagen und Legenden ihrer Region begeistert. Bei ihren Ausflügen entlang der Burgen am Rhein ließ sich die 42-Jährige zu einer eigenen Geschichte mit Fantasy-Elementen inspirieren. Besonders die Falkenschau auf der Burg Maus blieb ihr im Gedächtnis und bildet den Dreh- und Angelpunkt der Handlung von „Falkensommer“. Heute findet zwar keine Falkenschau mehr auf dem Gelände statt, aber bei einer Burgführung im Anschluss an die Lesung wandelten die Besucher auf den Spuren der Protagonistin durch das Innengebäude bis zum Turm, der im Roman das Zentrum böser Zauberei ist. Die Autorin ließ es offen, ob und wie Jenny dem dunklen Treiben dort Einhalt gebieten kann. Nächstes Jahr ist eine weitere Lesung geplant. Das Besichtigungs- und Kulturprogramm der Burg steht auf der Homepage unter www.burg-maus.de. Karten dafür sind über die Loreley-Touristik erhältlich: www.loreley-touristik.de. Das Taschenbuch „Falkensommer“ von Ellen Kirst alias Anna Maria Pieroth ist für 14,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Das E-book kostet 4,99 Euro.

Fortbildung in Gedenkstätte KZ Osthofen: Das Handeln der Nachbarn

Pädagogische Fortbildung „Die gewöhnlichen Menschen im Nationalsozialismus“ am 9. September 2021 in der Gedenkstätte KZ Osthofen / Anmeldung erforderlich

Zur pädagogischen Fortbildung „Die gewöhnlichen Menschen im Nationalsozialismus“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 9. September 2021 von 9- 16 Uhr in die Gedenkstätte KZ Osthofen ein.
Das teilnehmendenzentrierte Programm bietet Lehrkräften aus Schule und der historisch-politischen Jugend- und Erwachsenenbildung die Möglichkeit ihre eigenen Perspektiven und Herausforderungen im pädagogischen Umgang mit den Themenbereichen Holocaust und Nationalsozialismus zu teilen. Den Rahmen dafür bildet die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums, (USHMM) „Einige waren Nachbarn. Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“, welche Taten und Untaten der „gewöhnlichen“ Menschen während der Schrecken des Nationalsozialismus in den Blick nimmt.
Wolfgang Schmutz von der Ausstellungsdidaktik des USHMM präsentiert den Teilnehmenden pädagogische Herangehensweisen an die Ausstellung. Gemeinsam mit den Teilnehmenden modelliert und reflektiert exemplarisch einzelne Themenfelder der Ausstellung und stellt lokale Anknüpfungspunkte an die Gedenkstätte KZ Osthofen vor.
Zudem werden Möglichkeiten zur Vor- und Nachbereitung eines Ausstellungsbesuchs im Rahmen eines Schul- oder Studiumsbesuchs diskutiert. Im Zentrum steht dabei eine auf die Teilnehmenden zentrierte Vermittlungspraxis.

Eine verbindliche Voranmeldung per Email ist zwingend erforderlich. Bitte mailen Sie diese an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Bei der Fortbildung werden die jeweils aktuellen Corona-Regeln gelten.

Die am 21. September 2021 in der Gedenkstätte startende Ausstellung wird in Kooperation mit dem United States Holocaust Memorial Museum und dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz sowie dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. stattfinden.

Korrektur: „Krimi – Lesung am Schloss“

Im Rahmen des Kultursommers 2021 „Koblenzer Kultur treibt Blüten..." veranstaltet das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz in Kooperation mit Kulturschaffenden der freien Kulturszene sowie der Koblenz-Touristik GmbH in diesem Jahr ein abwechslungsreiches und spartenübergreifendes Veranstaltungsprogramm.

Am 21.08.2021, um 20 Uhr, findet vor eindrucksvoll illuminierter Kulisse die „Krimi – Lesung am Schloss“ statt.
Tatort: Die Wasserfläche des Zirkularbaus (Nord) am Kurfürstlichen Schloss      
Die Koblenzer Schriftstellerin Anja Balschun und der überregional bekannte Autor Jörg Schmitt-Kilian lesen aus ihren aktuellen Romanen und laden die Besucherinnen und Besucher zu einem spannungsreichen Abend ein.

Gefördert wird die Veranstaltungsreihe „Koblenzer Kultur treibt Blüten..." durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus dem Programm „NEUSTART KULTUR II“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.

Es besteht keine Testpflicht, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Freier Eintritt
Anmeldungen: per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch über 0261-129-1912

Info: www.kulturhaus-koblenz.de

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