Freitag, 26. Februar 2021

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Denkmale werden wieder gesucht!

Das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz sucht für den „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September Eigentümer besonderer Orte, die für diesen Tag einer breiten Öffentlichkeit die Türe öffnen. Denn auch in Koblenz sind zahlreiche Denkmale für die Öffentlichkeit nur selten oder gar nicht zugänglich. Das zu ändern hat sich der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisierte „Tag des offenen Denkmals®“ alljährlich zum Ziel gesetzt.
Für einen Tag im Jahr öffnen in ganz Deutschland tausende historische Stätten ihre Türen. Auch in Koblenz werden an diesem Tag zahlreiche Gebäude und Plätze erlebbar gemacht. Zusammen mit dem Amt für Denkmalpflege, der Stiftung Denkmalschutz und dem Rheinischen Verein erstellt das Kultur- und Schulverwaltungsamt ein attraktives Programm. „Ein Denkmal erzählt uns Geschichten und schafft zudem Vertrautheit. Der Schutz der Denkmale ist daher für unser kulturelles Erbe unerlässlich“, erklärt die Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt, Dr. Margit Theis-Scholz, die Motivation der Stadt.
Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter einem besonderen Motto.2020 werden die Denkmale als Chance betrachtet:
Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.
Für eine erfolgreiche Durchführung ist die Stadt auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen und fragt deshalb die Koblenzerinnen und Koblenzer: „Vielleicht haben Sie schon einmal den Drang verspürt ein verschlossenes Gebäude von innen zu erkunden, oder durch eine Führung noch mehr über seine Geschichte zu erfahren? Sind Sie vielleicht sogar selbst Eigentümer einer besonderen Stätte und möchten diese gerne für die Öffentlichkeit öffnen?“ Ideen sind somit herzlich willkommen und können der Stadt gemeldet werden. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, macht Theis-Scholz deutlich.
Stadt plant Bewerbung als offizielle Eröffnungsstadt
Theis-Scholz kündigt zudem an, dass sich die Stadt für die nächsten Jahre als offizielle Eröffnungsstadt des „Tags des offenen Denkmals“ bewerben möchte. „In unserer Stadt gibt es Gebäude und Denkmale, die als besonders und einzigartig gelten. Wir sind nicht nur wegen unserer Festungsanlagen geradezu dafür prädestiniert, bei uns die Eröffnung auszurichten“, zeigt sie sich überzeugt. In diesem Zusammenhang möchte sie auch den aktuellen Aufruf an die Koblenzer Schulen verstanden wissen, sich beim Wettbewerb „denkmal aktiv“ zu engagieren. „Schulprogramme wie „denkmal aktiv“ sind besonders dazu geeignet, um Schülerinnen und Schülern die immense Bedeutung von historischen Bauten näher zu bringen.“
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage https://www.tag-des-offenen-denkmals.de.
Wir freuen uns über Ihre Ideen, Anregungen und Informationen an folgende Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Tel.: 02621-129 1919.

Theater Koblenz sendet Zeichen der Solidarität an die freien Theater in Koblenz

Das Theater Koblenz und den Landesverband professioneller freier Theater in Rheinland-Pfalz (LaProfTh) verbindet eine über die Jahre gewachsene besondere Kooperationsbeziehung, nicht zuletzt durch bisher zwei gemeinsame Inszenierungsprojekte.

So war es für Intendant Markus Dietze eine Selbstverständlichkeit in der aktuellen Krisensituation sich nicht nur mit der 1. Vorsitzenden von LaProfTh, Astrid Sacher vom Knirps Theater Bad Ems abzustimmen, sondern auch den direkten Kontakt zu den im Landesverband organisierten freien Theater in Koblenz zu suchen.

"Nach einem Telefonat mit den Kolleginnen und Kollegen war es mir wichtig, ein Zeichen der Solidarität zu senden", erklärt Intendant Markus Dietze: "Hier stehen Künstlerinnen und Künstler vor einer zum Teil existenzbedrohenden Situation, die durch erhebliche Einnahmeausfälle aufgrund der massenhaften Absage von Gastspielen, vor allem in Schulen entsteht."

Mitglieder des Schauspielensembles und des Leitungsteams des Theaters haben deshalb als Zeichen der Solidarität mit den freien Theatern in Koblenz als Privatpersonen gemeinsam einen Betrag von 2.500,00 EUR als Spende an den Landesverband mit der Bitte überwiesen, diesen Betrag zur Unterstützung der im Stadtgebiet von Koblenz ansässigen Mitgliedstheater von LaProfTh bei Einnahmeausfällen in Folge der Corona-Pandemie zu nutzen.

Astrid Sacher, 1. Vorsitzende des Landesverbands professioneller freier Theater in Rheinland-Pfalz (LaProfTh) bedankte sich bei Schauspielerin Jana Gwosdek als Ensemblevertreterin des Theaters Koblenz: "Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität unter Künstlerinnen und Künstlern, für das wir uns als Landesverband und auch im Namen unserer Koblenzer Mitglieder herzlich bedanken. Gerade weil die öffentlichen Hilfen noch nicht so unbürokratisch fließen, wie wir uns das für unsere Mitglieder wünschen, freut und ermutigt uns diese Aktion des Theaters Koblenz."

Was ist Ostern? Eine einfache Darstellung der Passion Christi

Von Hans-Peter Meyer

Mit dem  Palmsonntag beginnt für die Christen in aller Welt die wichtigste Woche des Jahres. In unzähligen und an Verschiedenartigkeiten kaum zu überbietenden Festen, Feiern, Umzügen und Gottesdiensten begehen sie, entweder fröhlich oder nachdenklich, die grundlegenden Ereignisse und Inhalte ihres Glaubens. Dazu kommen die Erinnerungen an die Dramatik der letzten irdischen Lebenstage ihres Glaubensstifters Jesus aus Nazaret (zwischen See Genezareth und Mittelmeer in Israel gelegen). Aber nun der Reihe nach:

Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, feiern die Christen den Einzug von Jesus in Jerusalem. Er wird dort von den Bewohnern mit Palmzweigen und Huldigungsrufen begeistert begrüßt, obwohl der auf einem jungen Esel reitende Jesus alles andere als eine herrschaftliche Figur darstellt. Aber die Gläubigen sehen in dem Vorgang die Erfüllung einer alten Weissagung, nach der der göttliche Erlöser so in Jerusalem einziehen soll.

Am Gründonnerstag – die Gegner von Jesus haben dafür gesorgt, dass sein Aufenthalt in Jerusalem lebensbedrohlich geworden ist – feiert Jesus mit seinen Jüngern zum letzten Mal ein rituelles Abendessen. So ist es unter frommen Juden in Jerusalem vor dem Passafest üblich gewesen. Während der Mahlzeit nimmt Jesus angesichts seines bevorstehenden Todes, von deinen Jüngern Abschied. Aus diesem Essen entsteht später die Feier des Heiligen Abendmahls bzw. der Heiligen Eucharistie, die zur Mitte des christlichen Gottesdienstes werden.

Am Karfreitag geschieht für die Jünger – und heute noch für alle Christen – das Unfassbare: Jesus wird verhaftet und mit dem Kreuzestod grausamst hingerichtet. In Jesus sehen die Jünger, wie heute die Christenheit, den Abgesandten, den Boten, ja den Sohn Gottes. Dass niedrige Intrigen und menschliche Machenschaften so mit Gott – ungestraft – umgehen können – und das Gott dies zulässt! – stürzt alle in tiefsten Glaubenszweifel. Das Ende der „Jesusbewegung“ sehen sie gekommen und den menschenfreundlichen Gott, den Jesus verkündete, als Irrtum entlarvt!

Doch der Ostersonntagmorgen wischt alle Zweifel, alle Ängste beiseite. Immer mehr von ihnen erzählen  von Begegnungen mit und von Erscheinungen von Jesus, die sie gehabt haben. So wird die Gewissheit geboren, dass Jesus lebt und wirkt. Sie – und nachfolgend alle Christen auf der weiten Welt – erkennen, dass seine Botschaft für alle Zeiten gültig bleibt. Auch wissen  und glauben sie, dass der Tod in jedweder Form für das liebevolle, uns Menschen zugewandte Wirken Gottes in uns und mit uns keine unüberwindbare Barriere mehr darstellt. Ein neuer Abschnitt der Menschheit hat damit begonnen.

Das ist Ostern!

© Hans-Peter Meyer

Kultur

Kulturminister Wolf: Unterstützung auch für Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften mbH möglich

„Die Soforthilfen des Bundes werden rechtsformunabhängig gewährt“, darauf weist Kultur- und Weiterbildungsminister Konrad Wolf hin. Ebenso ist eine gewerbliche Tätigkeit oder eine Gewinnerzielungsabsicht nicht erforderlich. Es reicht jedwede „wirtschaftliche Tätigkeit“ eines Antragstellers aus, sofern dieser „dauerhaft am Markt“ tätig ist. Das bedeutet, dass auch private gemeinnützige Institutionen wie eingetragene Vereine, Stiftungen, gGmbHs Soforthilfe beantragen können. Sie müssen allerdings die übrigen Voraussetzungen, wie z.B. das Vorhandensein betrieblicher Kosten, erfüllen.

Besonders die kulturelle Vielfalt im Land sei ohne das breite Spektrum an kulturellen Vereinen nicht möglich, so der Kulturminister. „Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Kulturszene. Ich freue mich deshalb, dass es in den Verhandlungen mit dem Bund gelungen ist, das Corona-Sofortprogramm für die, oft als gemeinnützig anerkannten Vereine, zu öffnen. Dies gilt ebenso für die Akteure in der Weiterbildung“, ergänzt Minister Konrad Wolf.

2. Telefon-Sprechstunde: Kulturminister Konrad Wolf unterstützt Kulturberater-Team

Rheinland-Pfalz hat ein Kulturberater-Team für die Beratung der Kulturschaffenden eingerichtet. Am kommenden Donnerstag, 9. April 2020, unterstützt Kulturminister Konrad Wolf die Kulturberaterinnen und Kulturberater Christina Biundo, Dr. Björn Rodday und Roderick Haas bei ihren Beratungstätigkeiten. Von 11:00 bis 13:00 Uhr ist Minister Wolf über die Telefonnummer 06131/6362730 zu erreichen. Bereits vergangenen Samstag hat Wolf eine telefonische Sprechstunde durchgeführt, die regen Zuspruch fand.

„Unser Gesprächsangebot am Samstag wurde stark durch die Kulturschaffenden angenommen. Die Kulturszene hat einen großen Informationsbedarf. Mit unseren Beratern können wir hier Abhilfe schaffen. Kommenden Donnerstag möchte ich die Arbeit nochmals unterstützen und telefonisch erreichbar sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Angebot ebenso gut genutzt wird wie am Samstag. Ich habe so einen guten Eindruck über die Sorgen und Nöte der Kulturschaffenden gewonnen und wir konnten viele Fragen beantworten und Lösungen aufzeigen“, so Wolf.

Die ausgearbeiteten wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen stützen sich auf zwei Säulen. Betriebliche Ausgaben werden durch den „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ abgedeckt und die Lebenshaltungskosten durch ein „Corona-Grundeinkommen“. Ergänzt werden dieses Maßnahmen durch Anpassungen bei der Projektförderung. Das Kulturministerium beschloss, Projektförderungen zu verlängern und auf Rückforderungen zu verzichten, wenn Kulturveranstaltungen aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden konnten.

Weitere Informationen zur Grundsicherung und den Soforthilfen finden sich in den FAQs bei www.corona.rlp.de unter dem Schlagwort „Kultur“.

Bei weiteren Fragen können sich Betroffene auch an ihre jeweiligen Interessensverbände sowie an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kulturszene im Land wenden. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz) und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz) bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier.

Die Ansprechpartnerinnen und -partner sind wie folgt erreichbar:

Dr. Björn Rodday

Tel.: 0170/78 06 04 4

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Roderick Haas

Tel: 0176/23 26 34 83

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Christina Biundo

Tel. 0651/718 34 15

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