Montag, 25. Oktober 2021

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Landwirtschaft und Umwelt

Was blüht denn da?

Koblenz. Mitten im Herbst blühen aktuell Felder weiß und gelb. Die Frage, „was blüht denn da?“, kann beantwortet werden: Es sind sogenannte Zwischenfrüchte, die da blühen. Als Zwischenfrüchte bezeichnet man in der Landwirtschaft Feldfrüchte, die zwischen zwei Hauptkulturen - wie Getreide oder Mais - angebaut werden. Sie dienen der Gründüngung oder auch als Futterergänzung. Ölrettich und Senf sind die beliebtesten Zwischenfrüchte, aber auch Rauhafer, Leindotter, Sonnenblumen, Perserklee, Sommerwicke oder Buchweizen werden in den Mischungen je nach Standort und Hauptfrucht verwendet.

Mit dem Anbau dieser Pflanzen über den Winter sorgen die Landwirte dafür, dass die Bodenstruktur verbessert wird, wichtige Nährstoffe in den Boden kommen und dieser vor Auswaschung von Stickstoff geschützt wird. Ölrettich kann zum Beispiel bis zu 140 kg/ha Stickstoff wie ein Schwamm aufsaugen. Mit Zwischenfrüchten wird in Hanglagen auch verhindert, dass die humusreiche obere Bodenschicht bei Regen abgespült wird.

In einigen Regionen werden die Zwischenfrüchte auch von Schafen als Futterergänzung genutzt. Sie fressen den grünen Aufwuchs ab, während die Wurzeln und Strünke im Boden bleiben. Die Schafe ihrerseits verbessern den Bodenschluss, verringern den Unkrautbesatz und regen durch ihre „Hinterlassenschaften“ in Form von Kot und Harn das Bodenleben an. Eine Win-Win-Situation für Ackerbauer und Schafhalter.

Landwirtschaft und Verbraucher

Getreidepreise haben keine Auswirkungen auf die Brötchenpreise

Koblenz. Die Getreidepreise sind in den vergangenen Monaten um 25 Prozent gestiegen. Die Boulevardpresse malt wieder ein Schreckensszenario an die Wand: Ist mit einem Brötchenpreis von einem Euro zu rechnen? Möglicherweise, denn die Preise für Brötchen steigen von Jahr zu Jahr – vollkommen unabhängig davon wie hoch der Erzeugerpreis für Getreide ist. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau klärt die Situation auf: Für ein Brötchen braucht man 35 Gramm Mehl. Umgerechnet auf den Getreidepreis beträgt bei den gestiegenen Preisen der Getreideanteil an einem Brötchen gerade einmal 1,2 Cent – vor wenigen Wochen waren es noch 0,9 Cent. Die Kosten sind folglich für ein Brötchen um 0,3 Cent gestiegen.

Bei insgesamt niedrigen Preisen für Getreide können steigende Getreidepreise niemals höhere Brötchenpreise begründen. Vielmehr sind für steigende Brötchenpreise andere Kosten, wie zum Beispiel Löhne oder Energie, maßgebend. Der Getreidepreis spielt für die Festlegung des Brötchenpreises durch die Bäcker keine Rolle.

Betriebe mit Rebfläche wuchsen seit 2010 um durchschnittlich drei Hektar

Im Jahr 2020 bewirtschafteten in Rheinland-Pfalz als mit Abstand größtem weinbautreibenden Bundesland 6.501 Betriebe zusammen 63.606 Hektar Rebfläche. Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der Landwirtschaftszählung 2020 mitteilt, ging die Zahl der Betriebe seit 2010 um 31 Prozent zurück. Die durchschnittliche Rebfläche je Betrieb wuchs von 6,8 auf 9,8 Hektar.

Gut 78 Prozent der Betriebe mit Rebfläche werden in der Rechtsform eines Einzelunternehmens geführt. Von diesen 5.094 Familienbetrieben wurden 60 Prozent im Haupt- und 40 Prozent im Nebenerwerb bewirtschaftet (2010: 55 Prozent Haupt- und 45 Prozent Nebenerwerbsbetriebe). Der Anteil der Einzelunternehmen ist im Weinbau niedriger als bei den landwirtschaftlichen Betrieben insgesamt (83 Prozent). Knapp 28 Prozent der Betriebe unter zwei Hektar Rebfläche werden im Haupterwerb geführt (2010: 20 Prozent), bei den Betrieben mit zwei bis fünf Hektar Rebfläche sind es 52 Prozent (2010: 55 Prozent), bei jenen mit fünf bis zehn Hektar rund 77 Prozent (2010: 83 Prozent). Gut 90 Prozent der Familienbetriebe mit zehn Hektar und mehr waren Haupterwerbsbetriebe (2010: 93 Prozent).

Knapp 33.800 Arbeitskräfte im Weinbau tätig

Insgesamt waren im vergangenen Jahr 33.800 Arbeitskräfte in Betrieben mit Rebfläche tätig; 2010 waren es noch 48.000. Zusammen erbrachten sie eine Arbeitsleistung von 15.500 Vollzeitarbeitskräften (minus 15 Prozent). Insgesamt 9.900 Familienarbeitskräfte waren in den Betrieben tätig, davon 4.400 in Vollbeschäftigung und 5.600 in Teilzeitbeschäftigung. 7.800 Personen entfielen auf die Gruppe der ständigen familienfremden Arbeitskräfte. Saisonarbeitskräfte stellten mit 16.100 Personen die anteilig größte Beschäftigtengruppe dar. Sie erbrachten in Summe eine Arbeitsleistung von 2.900 Vollzeitarbeitskräften oder 19 Prozent der Arbeitsleistung insgesamt.

Rheinhessen – Zuwachs von knapp 500 Hektar Rebfläche seit 2010

Im flächen- und betriebsstärksten rheinland-pfälzischen Anbaugebiet Rheinhessen, das zugleich das größte in Deutschland ist, wurden im Rahmen der Strukturerhebung insgesamt 2.079 Betriebe mit einer Gesamtrebfläche von 27.030 Hektar erfasst (plus 501 Hektar seit 2010). Die Zahl der Betriebe ging seit 2010 um gut 27 Prozent zurück (minus 786 Betriebe). Der durchschnittliche rheinhessische Betrieb bewirtschaftet eine Fläche von 13 Hektar und ist innerhalb von zehn Jahren um 3,7 Hektar oder gut 40 Prozent gewachsen. Mit 1.036 Betrieben bewirtschaftet knapp die Hälfte zehn Hektar und mehr Rebfläche.

Pfalz – 47 Prozent durchschnittliches Betriebsgrößenwachstum seit 2010

In der Pfalz, dem zweitgrößten rheinland-pfälzischen Weinanbaugebiet, wirtschafteten auf einer Rebfläche von 23.315 Hektar im vergangenen Jahr 1.998 Betriebe. Seit 2010 ging deren Zahl um 943 Betriebe zurück (minus 32 Prozent). Im Schnitt bewirtschaftet jeder Betrieb 11,7 Hektar (plus 3,7 Hektar oder 47 Prozent seit 2010). Auch in der Pfalz bewirtschaftet die anteilig größte Zahl der Betriebe zehn Hektar und mehr Rebfläche (885 Betriebe). Lediglich noch 455 Betriebe verfügen über eine Rebfläche unter zwei Hektar (minus 51 Prozent seit 2010).

Mosel – Rebfläche seit 2010 um 209 Hektar rückläufig

Im rheinland-pfälzischen Teil des Weinbaugebiets Mosel sind insgesamt 1.765 Betriebe mit Rebfläche ansässig. Mit minus 908 Betriebe bzw. 34 Prozent seit 2010 nahm in diesem Weinanbaugebiet die Betriebszahl prozentual am stärksten ab. Die Betriebe bewirtschaften eine Rebfläche von 8.176 Hektar. Gegenüber 2010 ging die bewirtschaftete Fläche um 209 Hektar zurück. Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt 4,6 Hektar. Sie stieg seit 2010 um 1,5 Hektar bzw. 48 Prozent. Speziell die Zahl der kleinen Betriebe unter zwei Hektar Rebfläche (672 Betriebe) sind weniger geworden (minus 46 Prozent). Die Zahl der Betriebe mit zehn Hektar Rebfläche und mehr verdoppelte sich seit 2010 auf 160 Betriebe.

Nahe – Durchschnittlicher Betrieb bewirtschaftet zehn Hektar

Die 424 im Weinbaugebiet Nahe beheimateten Betriebe bewirtschafteten 2020 eine Rebfläche von 4.255 Hektar. Im Durchschnitt entspricht dies zehn Hektar je Betrieb, sodass die Nahe zu den größer strukturierten Weinanbaugebieten in Rheinland-Pfalz zählt. Seit 2010 ging die Betriebszahl um 27 Prozent zurück. Im Mittel wuchsen die Betriebe um 2,8 Hektar oder 38 Prozent.

Ahr – 53 Prozent der Betriebe bewirtschaften unter zwei Hektar Rebfläche

An der Ahr bewirtschafteten 2020 insgesamt 132 Betriebe durchschnittlich 3,1 Hektar Rebfläche. Seit 2010 ging die Zahl der Betriebe um ein Viertel zurück. Die verbleibenden Betriebe wuchsen um 0,7 Hektar oder knapp 22 Prozent. Die Ahr verfügt in Rheinland-Pfalz mit 70 Betrieben über den größten Anteil von Betrieben mit einer Rebfläche unter zwei Hektar (53 Prozent).

Mittelrhein – 31 Prozent Rückgang bei der Betriebszahl seit 2010

Das Weinanbaugebiet Mittelrhein ist bezogen auf die Betriebszahl das kleinste Weinanbaugebiet in Rheinland-Pfalz. Insgesamt 103 Betriebe bewirtschaften durchschnittlich 4,1 Hektar Rebfläche. Seit 2010 stellten 46 Betriebe oder 31 Prozent die Produktion ein. Die übrigen Betriebe verzeichnen ein Rebflächenplus von 1,1 Hektar. Die Zahl der Betriebe mit einer Rebfläche unter zwei Hektar hat sich hier auf 39 Betriebe mehr als halbiert.

Weiterführende Informationen zum Thema „Weinanbau in Deutschland“ bietet eine StoryMap im Statistikportal des Bundes und der Länder unter LZ2020.statistikportal.de (StoryMap: www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/storymaps/stories/129a6052c6f54540b35c10834c75cd7f).

Die LZ 2020 erfolgte zum Stichtag 1. März 2020. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landwirtschaft wie etwa die fehlenden ausländischen Erntehelferinnen und Erntehelfer im Gemüse- und Weinbau sind somit nicht in den Ergebnissen enthalten.

Methodische Hinweise: Bei der Landwirtschaftszählung 2020 handelte es sich um eine Totalerhebung mit unteren Abschneidegrenzen. Bezogen auf die Rebfläche lag diese bei 0,5 Hektar, wobei die Flächen nach dem Betriebssitzprinzip nachgewiesen werden. Die Daten werden hiernach in der Verwaltungseinheit nachgewiesen, in der sich der Sitz des Betriebs befindet. Bei der Rebflächenerhebung werden alle Betriebe mit einer bestockten oder zur Wiederbestockung vorgesehenen Rebfläche von mindestens 0,1 Hektar einbezogen. Sie wird nach dem Belegenheitsprinzip durchgeführt. Danach werden die Daten in der regionalen Verwaltungseinheit (z. B. Gemeinde) dargestellt, in der sie belegen sind. Unterschiede der Ergebnisse der beiden Erhebungen sind somit methodisch bedingt.

Die sozialökonomische Betriebstypisierung unterscheidet die landwirtschaftlichen Betriebe in Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe und beschränkt sich auf die Betriebe der Rechtsform Einzelunternehmen, die auch als Familienbetriebe bezeichnet werden. Ein Haupterwerbsbetrieb liegt vor, wenn der Anteil des betrieblichen Einkommens am Gesamteinkommen mindestens 50 Prozent beträgt. Nebenerwerbsbetriebe sind dementsprechend alle übrigen Betriebe der Rechtsform Einzelunternehmen.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)


Gastgewerbe mit Rückgängen bei Umsatz und Beschäftigung

Im August 2021 lagen die Umsätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe unter dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahresmonats. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahmen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,1 Prozent ab. Nominal bzw. bewertet in jeweiligen Preisen, lag das Minus bei 6,3 Prozent.

Hierbei sind die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im August 2020 zu berücksichtigen. Im Vergleich zum August-Ergebnis 2019 betrug der reale Umsatzrückgang 23 Prozent.

Gastronomie besonders betroffen

Das Beherbergungsgewerbe erzielte real 2,9 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresmonat. Besonders deutlich waren die Erlösrückgänge mit elf Prozent in der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen. Diese Entwicklung ist auf die Umsatzeinbußen im umsatzstarken Segment der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zurückzuführen (minus 13 Prozent). Die Caterer und Erbringer von sonstigen Verpflegungsleistungen erwirtschafteten als einziger Bereich ein Plus von 18 Prozent.

Weniger Beschäftigte

Gemessen am Vorjahresmonat reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten um 2,4 Prozent.

Zeitraum Januar bis August

In den ersten acht Monaten 2021 lagen die realen Umsätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe um 28 Prozent unter denen im Vergleichszeitraum des Vorjahres (nominal: minus 26 Prozent). Die Umsätze im Beherbergungsgewerbe reduzierten sich um 29 und die in der Gastronomie um 27 Prozent. Der Beschäftigungsstand lag 16 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei rund 280 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Es liegen keine absoluten Werte sowie Regionalangaben vor. Bei zeitlichen Vergleichen ist der Berichtskreiswechsel im Berichtsmonat Februar 2021 zu beachten. Gleichzeitig ist die Unterteilung der Beschäftigten nach Voll- und Teilzeit entfallen.
Durch die Corona-Krise sind die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe wirtschaftlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Umsatzeinbrüche bei Lebensmitteln belasten Einzelhandel

Umsatzeinbrüche bei Lebensmitteln belasten Einzelhandel

Im August 2021 erwirtschaftete der rheinland-pfälzische Einzelhandel nach zwei Monaten mit positiver Entwicklung erstmals wieder weniger Umsätze. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Einzelhandelsumsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 2,3 Prozent unter den Ergebnissen von August 2020. Nominal bzw. gemessen in jeweiligen Preisen, betrug die Abnahme 0,3 Prozent. Deutschlandweit gab es ein reales Umsatzplus von 0,9 Prozent (nominal: plus 2,8 Prozent).

Während der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln steigende reale Umsätze erzielte (plus 1,3 Prozent), lagen diese im Lebensmittelbereich unter den Werten des Vorjahresmonats (minus 7,1 Prozent). In nominaler Bewertung legten die Umsätze mit Nicht-Lebensmitteln um 3,7 Prozent zu während die Erlöse im Einzelhandel Lebensmitteln um 5,3 Prozent sanken.

Handel mit Bekleidung und Schuhen im Plus

Die Entwicklungen in den einzelnen Wirtschaftszweigen des Einzelhandels verliefen uneinheitlich. Lediglich das umsatzstarke Segment der „Sonstigen Güter“, zu dem beispielsweise Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, konnte ein reales Umsatzplus erzielen (plus 6,1 Prozent). Die höchsten Umsatzverluste gab es mit sieben Prozent im umsatzstärksten Wirtschaftszweig „Waren verschiedener Art in Verkaufsräumen“ mit dem Schwerpunkt im Lebensmittelhandel. Die übrigen Rückgänge fielen deutlich geringer aus: Bei den „Sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“, die rund ein Fünftel der Umsätze im Einzelhandel ausmachen, betrug das Umsatzminus 0,8 Prozent. Die Abnahmen im umsatzschwächeren Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren sowie mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik lagen bei 0,6 bzw. 1,4 Prozent.

Weniger Beschäftigte

Der Personalstand im Einzelhandel war im Vergleich zum August 2020 um 0,8 Prozent niedriger (Deutschland: plus 0,7 Prozent).

Zeitraum Januar bis August

Die realen Umsätze in den ersten acht Monaten 2021 wichen nur geringfügig von denen des Vorjahreszeitraums ab (minus 0,2 Prozent). Nominal konnten Zuwächse in Höhe von 1,7 Prozent erzielt werden. Der Lebensmittelbereich setzte real 0,6 Prozent mehr um; im Nicht-Lebensmittel-Segment waren es dagegen 0,9 Prozent weniger. Die Beschäftigtenzahl stieg in diesem Zeitraum um 0,4 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Bei zeitlichen Vergleichen ist der Berichtskreiswechsel im Berichtsmonat Februar 2021 zu beachten. Gleichzeitig ist die Unterteilung der Beschäftigten nach Voll- und Teilzeit entfallen.
Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik nun auf das Basisjahr 2015 (zuvor 2010).
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass sie durch die unterschiedlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beeinflusst sind.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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