Freitag, 05. Juni 2020

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Corona-Pandemie – Rheinland-Pfalz-Programm Beschaffung

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt BASF für Spende von 1 Million FFP2-Masken und für Unterstützung bei Beschaffung von Schutzausrüstung

„Die vielfältige Unterstützung der BASF bringt uns einen großen Schritt unserem Ziel näher, Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Schutzmasken auszustatten, die den Träger vor Infektionen schützen. Die BASF leistet bei der Bewältigung der Corona-Pandemie einen herausragenden Beitrag. Neben der Umstellung der Produktion auf Desinfektionsmittel freut sich die Landesregierung besonders über eine Million gespendete FFP2-Schutzmasken. Die BASF hat sich außerdem bereit erklärt, das Land bei der Beschaffung wichtiger Schutzausrüstung aus dem Ausland zu unterstützen. Die Landesregierung ist für diese Hilfe sehr dankbar“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Entgegennahme der ersten von fünf Tranchen der Masken im Zentrallager der BASF in Frankenthal. Die Masken werden durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung an Krankenhäuser der Maximalversorgung mit Intensivstationen weitergegeben. Vor Ort wurden auch die Vertragsurkunden über einen Rahmenvertrag über die Erbringung von Beschaffungsleistungen für Schutzbekleidung ausgetauscht.

„In dieser Situation mit anzupacken und zu unterstützen, ist für alle bei BASF eine Selbstverständlichkeit“, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller. „Wir tragen im Rahmen der BASF-Hilfsaktion „Helping Hands“ gerne mit einer Spende dazu bei, die Ärzteschaft und die Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz gut auszustatten und nutzen dafür gerne unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China.“

„Das Landesamt arbeitet jeden Tag unter Hochdruck und mit großem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Beschaffung von Schutzausrüstung. Ich freue mich über die persönliche Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der BASF in Shanghai. Sie sind uns bei der Beschaffung von Schutzausrüstung vor Ort eine sehr große Hilfe“, erklärte Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung.

Im Rahmen des „Rheinland-Pfalz Programm Beschaffung“ steht die Landesregierung im engen Austausch mit Unternehmen in ganz Reinland-Pfalz, um die Beschaffung von Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und medizinischem Gerät zu beschleunigen und die Produktion dieser Güter, die in der Corona-Pandemie dringend benötigt werden, vor Ort anzukurbeln. „Wir stehen als Landesregierung und Unternehmen im Land zusammen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass den Menschen im Land geholfen werden kann, wenn sie an COVID19 erkranken, und dass unsere Fachkräfte in den Kliniken und Pflegeheimen bestmöglich gerüstet sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wirtschaftsrat/Corona

Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu Gast beim Wirtschaftsrat/Bund und Land unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Corona-Krise

In einem konstruktiven Gespräch haben die Mitglieder des Wirtschaftsrates von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gemeinsam mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Auswirkungen und Konsequenzen der Corona-Pandemie diskutiert. Unter anderem wurden Fragen zu den Fördersystemen von Bund und Land sowie deren Wirkungen erörtert. Auch der wichtige Punkt, mit welchen Schritten die Wirtschaft wieder in Gang gebracht werden kann, war Gegenstand des Treffens. Eingeladen zu dem Gespräch hatten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Volker Wissing. An dem Termin nahm auch Finanzministerin Doris Ahnen teil. Weitere Gesprächsteilnehmer waren unter anderem der Vorsitzende der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, Dr. Gerhard Braun, und der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid.

Zu Beginn des Treffens erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die am vergangenen Mittwoch im Kreis der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffenen Vereinbarungen mit Blick auf vorsichtige Lockerungen unter anderem im Einzelhandel. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Das sind vorsichtige Schritte, die wir gehen. Die Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie sind fragil. Auch wenn die Ansteckungsrate gesunken ist, bleibt die Ansteckungsgefahr groß. Wenn wir das Wirtschaftsleben in Deutschland wieder beleben wollen, dann dürfen wir keinen Rückschlag riskieren. Hier sind Umsicht und auch Geduld gefragt für einen nachhaltigen Erfolg.  Die durch die Corona-Krise ausgelösten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen werden uns noch lange begleiten. Wir erleben in der Bevölkerung eine große Akzeptanz für die Einschränkungen, weil die Notwendigkeit dafür verstanden wird. Deswegen ist meiner Landesregierung wichtig, die zwischen Bund und Ländern getroffenen Vereinbarungen transparent und nachvollziehbar zu erläutern. Aus dem heutigen Gespräch nehme ich aber auch wichtige Hinweise und Anregungen mit für unsere weiteren Entscheidungen, die wir in den nächsten Wochen treffen müssen.“

Der Wirtschaftsrat begrüßte, dass Rheinland-Pfalz in der neuen Rechtsverordnung beschlossen hat, dass es keine starre 800 qm Lösung bei Geschäften geben soll, die ab Montag wieder öffnen können, sondern größere Geschäfte die Chance erhalten, einen Teil ihrer Verkaufsfläche abzutrennen.

Die Vertreter des Wirtschaftsrates dankten darüber hinaus den Regierungen im Bund und im Land für die großen Finanzhilfen. Jeder, der im internationalen Umfeld Geschäfte mache, wisse heute zu schätzen, wie schnell und flexibel die Hilfen in Deutschland flössen, hieß es in den Reihen des Wirtschaftsrates. Die Unternehmervertreter drückten ihre Sorge aus, dass die Produktion nicht eingestellt werden dürfe. Das sei nicht das Ziel, waren sich Finanzminister Scholz und Ministerpräsidentin Malu Dreyer einig.  Alle Beteiligten setzten auf Hygieneschutz, die notwendigen Maßnahmen sollten in der bewährten Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern umgesetzt werden.

Ein weiteres Anliegen aus dem Wirtschaftsrat war, dass Bundes- und Landesregierung sicherstellen, dass es auch noch Fördermittel in der Zeit nach der akuten Corona-Krise gibt. Die schwierigen Themen wie die Transformation seien nicht verschwunden.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer fügte hinzu: „Die Landesregierung verfolgt das Ziel, dass Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so gut wie möglich aufgefangen und durch die Pandemie geführt werden. Bund und Land haben hierzu einen Schutzschild aufgebaut, um mit einem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, mit Kurzarbeitergeld, Krediten, Soforthilfen, Zuschüssen und Bürgschaften die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Die Unterstützung betrifft alle Unternehmen. Wichtig ist mir, dass kleine und mittlere Unternehmen einbezogen sind, denn sie machen den Großteil unserer Wirtschaft aus. Darauf haben wir mit dem Zukunftsfonds Rheinland-Pfalz besonders geachtet.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz betonte: „Wir sind gerüstet für eine neue Normalität, in der uns das Corona-Virus noch eine ganze Weile begleiten wird. Bund und Länder sorgen mit vereinten Kräften dafür, dass Deutschland gut durch die Corona-Krise kommen kann. Unser Motto ist dabei: Nicht kleckern, sondern klotzen. Mit einem beispiellosen Hilfspaket schützen wir die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, unterstützen Unternehmen sowie Beschäftigte. Malu Dreyer hat schnell angepackt und die Bundeshilfen unter anderem mit dem Soforthilfeprogramm für Wirtschaft und Arbeit erheblich aufgestockt. Rheinland-Pfalz ist damit gut aufgestellt, um auch nach der Krise wirtschaftlich stark und erfolgreich zu sein.“

„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise erfordern wirtschafts- und finanzpolitisches Handeln, sowohl auf kurze, mittlere und lange Sicht. Kurzfristig geht es darum, eine Übergangsphase zu überbrücken, damit die plötzlich aufgetretenen Angebots- und Nachfrageschocks wenigstens in Teilen kompensiert werden“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. Dafür stünden Zuschüsse und günstige Sofort-Darlehen zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz seien bislang fast 69.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. Die ISB habe mittlerweile 50.000 Anträge bearbeitet. „Die Auszahlung läuft. Wir haben gut 180 Millionen Euro bewilligt“, sagte Wissing. Mittel- und langfristig sei es entscheidend, dass der Staat weiterhin finanziell handlungsfähig bleibe, um die Unternehmen in der Phase des Übergangs hin zur Normalwirtschaft unterstützen zu können, sagte der Wirtschaftsminister. Das Exit-Tempo werde durch den Gesundheitsschutz vorgegeben. „Ich stehe hinter den nun anstehenden Lockerungen, die für viele Einzelhändler und Dienstleister enorm wichtig sind. Gleichzeitig appelliere ich an alle, sich weiterhin umsichtig zu verhalten und den Gesundheitsschutz unverändert ernst zu nehmen“, so Wissing.

LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun spiegelte in dem Gespräch das Bild der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in der aktuellen Lage. Die Wirtschaft im Land sei sehr unterschiedlich von der Krise betroffen. Nachfrageeinbrüche in der Folge der Schließungen und Probleme in der Produktion durch unterbrochene Zulieferketten seien die Hauptprobleme. Mit Blick auf die aufgelegten Förderprogramme von Bund und Land sagte der LVU-Präsident: „Wir schließen uns nicht der pauschalen Kritik an, dass zu wenig ausgezahlt wird. Es ist notwendig, dass die Auszahlungen korrekt verlaufen und die auszuzahlenden Gelder geprüft werden. Der Staat ist kein Geldautomat.  Zuschüsse und nicht zurückgezahlte Darlehen belasten die Steuerzahler. Da ist Sorgfalt nur angebracht.“

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid, bedankte sich, dass dieses direkte Gespräch mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz heute hier in Mainz stattfinden konnte. Dietmar Muscheid: „Es zeichnet uns in Rheinland-Pfalz aus, dass wir immer gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam auch diese Krise bewältigen werden. Natürlich müssen wir den Gesundheitsaspekt als allererstes im Blick haben, aber auch die Wirtschaft ist existenziell.“ Kurzarbeit habe sich als Kriseninstrument bewährt. Die betroffenen Arbeitnehmer müssten allerdings besser abgesichert werden als mit 60 beziehungsweise 67 Prozent vom letzten Nettogehalt.

Der Wirtschaftsrat ist ein Beratergremium der Ministerpräsidentin.

Erster Online-Gipfel im Kreis Mayen-Koblenz

Wirtschaftsexperten stehen Unternehmen am 23. April Rede und Antwort im Live-Stream

KREIS MYK. Unter dem Motto, „Antworten, Perspektiven, Mutmachung“ veranstalten die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr den ersten Corona-Online-Gipfel im Landkreis. Dabei werden Experten im Live-Talk Rede und Antwort zu den brennendsten Fragen der Unternehmen stehen, die die Betriebe bereits im Vorfeld über die Internetseite www.online-gipfel.de oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. einreichen können. Die Veranstaltung wird im Live-Stream gleichzeitig auf mehreren Facebook-Accounts und bei YouTube übertragen, sodass alle Firmen interaktiv am Gipfel teilnehmen können, ohne das Haus oder den Betrieb verlassen zu müssen.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises werden beim Online-Gipfel Vertreter und Experten von Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Sparkasse Koblenz, Kreissparkasse Mayen, Volksbank RheinAhrEifel und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz für die Betriebe live online sein. „Mit dem ersten Corona Online-Gipfel bringen wir unserer Wirtschaft im Landkreis Mayen-Koblenz eine weitere konkrete Unterstützung und wollen Mut machen und Perspektiven aufzeigen“, sagt der WFG-Geschäftsführer Henning Schröder und ruft zur regen Teilnahme auf. Außergewöhnliche Zeiten, wie die aktuelle Corona-Pandemie erfordern andere Formate und neue Weg. Aus den derzeitigen Kontakten zu Unternehmen weiß der WFG-Geschäftsführer, dass viele Betriebe im Landkreis in großer Not sind und viele Sorgen haben. „Veranstaltungen, Workshops, persönliche Treffen, sind derzeit nicht möglich. Daher haben wir uns in Kooperation mit der Marketingflotte dazu entschlossen, einen ersten Corona-Online-Gipfel durchzuführen und damit einen Schritt in die digitale Welt zu gehen“, erläutert Schröder.

Weitere Informationen im Internet unter der Adresse www.online-gipfel.de

 

Commerzbank setzt positive Entwicklung in Koblenz weiter fort

● Wechselbereitschaft so hoch wie nie: 1.250 neue Privat- und Unternehmerkunden gewonnen ● Unternehmen fragen mehr Kredite nach: Mittelstandsbank steigert Kreditvolumen um  5 Prozent ● Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Corona-Krise

Die Commerzbank steht auch in schwierigen Zeiten an der Seite ihrer Kunden. So sind trotz CoronaKrise alle Finanzdienstleistungen weiterhin verfügbar. In den Selbstbedienungszonen der Filialen sind Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich. In der Region Koblenz ist die Filiale in Koblenz weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Filialen in Bad Ems, Andernach, Neuwied und Mayen sind jedoch zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern für den persönlichen Kontakt derzeit vorsorglich geschlossen. Die Berater sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr ihre positive Entwicklung in der Region Koblenz fortsetzen können. Im Privat- und Unternehmerkundensegment stieg das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Insgesamt wurden hier in der Region gut 1.250 neue Kunden hinzugewonnen, das sind noch einmal 78 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist so hoch wie nie zuvor“, sagte Claus Huber, verantwortlich für Privat- und Unternehmerkunden in der Niederlassung Wiesbaden, zu der auch die Region Koblenz gehört.

„Wichtiger Erfolgsfaktor war auch 2019 das kostenlose Girokonto. Dieses werden wir weiterhin anbieten.“

Das seit zehn Jahren andauernde Zinstief macht den Kunden indes zu schaffen. „Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation haben Kunden auch 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 liegt dieser Wertverlust pro Bundesbürger insgesamt bei 1.638 Euro – auch in der Region Koblenz“, betonte Huber. „Jeder Anleger muss sich überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt – das gilt auch in der derzeitigen Krise.“ Die Experten der Commerzbank erwarten nach einer Rezession im ersten Halbjahr bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine Erholung in der Realwirtschaft und damit auch an den Börsen.

„Wer sein Geld mittelfristig angelegt und breit gestreut hat, sollte Ruhe bewahren. Panikverkäufe sind das Schlimmste, was man jetzt tun kann", so Huber weiter.

Immobilienfinanzierungen mit starkem Wachstum

Auf der anderen Seite sorgte das Zinstief für einen deutlichen Zuwachs im Kreditgeschäft. So wurden im Baufinanzierungsbereich 2019 neue Kredite in Höhe von 97 Millionen Euro ausgereicht, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Seit September 2019 bietet die Commerzbank auch eine grüne Baufinanzierung an, die einen Zinsrabatt für energieeffizientes Bauen gewährt. Ratenkredite waren im vergangenen Jahr ebenfalls stark gefragt. Hier wurden in der Region Koblenz insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro neu vergeben (plus 14 Prozent).

Bankgeschäfte werden immer mehr per Smartphone erledigt

Mit Blick nach vorn machte Claus Huber deutlich, dass die Commerzbank, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen feiert, ihre mobilen Angebote weiter ausbauen wird. „Ende 2019 haben sich bereits 70 Prozent aller digitalen Nutzer über ihr Smartphone eingeloggt, ein Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent.“ In der Region Koblenz liegt der Anteil der Kunden, die aktiv Digital Banking nutzen, inzwischen bei 52 Prozent. „Unser Ziel: Bis Ende 2023 sollen alle Produkte auf dem Smartphone abschließbar sein.“ Das heißt aber nicht, dass Kunden auf persönliche Beratung verzichten müssen. „Wir haben jeden Monat bundesweit neun Millionen Kundenbesuche in unseren Filialen. Deshalb werden wir auch künftig in unsere Filialen investieren und mit einem der dichtesten Filialnetze in der Fläche präsent sein“, so Huber weiter.

Firmenkunden: Kunden- und Kreditwachstum in herausforderndem Umfeld

Das Firmenkundensegment konnte auch im Jahr 2019 in einem anspruchsvollen Marktumfeld weiteres Wachstum verzeichnen. So hat die Commerzbank in der Niederlassung Wiesbaden, zu der auch die Region Koblenz gehört, 36 neue Firmenkunden hinzugewonnen (in der Marktregion Mitte rund 600). „Beim Kreditvolumen für den Mittelstand sind wir in der Niederlassung um fünf Prozent auf 420 Millionen Euro gewachsen“, sagte Peter Radermacher, verantwortlich für die Mittelstandsbank in der Niederlassung Wiesbaden. Der Mittelstand in der Niederlassung wächst außerdem auch im Auslandsgeschäft. Das Volumen der Absicherungen für internationale Handelsfinanzierungen betrug im vergangenen Jahr 173 Millionen Euro.

Mittelstand in Rheinland-Pfalz mit gesellschaftlichen Megatrends konfrontiert

„Der Mittelstand in Rheinland-Pfalz wird in den nächsten Jahren insbesondere für die zwei Mega- trends Digitalisierung und Klimawandel Lösungen finden müssen“, äußerte sich Peter Radermacher. Zudem gebe es weitere Themen wie Fachkräftemangel,  Unternehmensnachfolge oder internationale Handelskonflikte, die die Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. „Als Mittelstandsbank haben wir viele Antworten auf die Fragen unserer Firmenkunden und können mit unserer Expertise auch strategisch begleiten. Die Commerzbank Mittelstandsbank Wiesbaden plant, den Firmenkundenvertrieb in den nächsten Jahren gezielt auszubauen und weiter in Produkt- und Beratungskompetenz zu investieren“, sagte Peter Radermacher.

Lösungen für die digitale Transformation des Mittelstands: „Digital Solution Package“

„Viele unserer mittelständischen Kunden in Rheinland-Pfalz stehen vor der Herausforderung, wie sie die Digitalisierung für ihr Unternehmen nutzen können, um ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig aufzustellen. Aber sie wissen nicht, wie sie konkret vorgehen sollen“, berichtete Peter Radermacher. Aus diesem Grund hat die Commerzbank  gemeinsam mit ihrer Digital-Tochter #openspace ein neues digitales Beratungsangebot für den Mittelstand entwickelt. Mit dem „Digital Solution Package“ erarbeitet die Commerzbank für Unternehmen im Rahmen eines Workshops Lösungen sowie einen Umsetzungsfahrplan für deren digitale Transformation. Gleichzeitig baut die Commerzbank ihr Onlineangebot im Firmenkundengeschäft konsequent aus. So können Termingelder und Geldmarktkredite bequem online prolongiert werden. Auch ihre Währungsgeschäfte können Firmenkunden komplett online managen.

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Corona-Krise

Arbeitnehmer, Selbstständige und Mittelständler beschäftigt derzeit aber vor allem ein anderes Thema – sie alle fürchten sich vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. „Wir stehen auch in dieser schwierigen Situation fest an der Seite unserer Kunden“, versicherte Claus Huber. Das gilt sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen: Privatkunden, die zum Beispiel von Kurzarbeit betroffen sind, gewährt die Commerzbank bei Ratenkrediten eine dreimonatige Zahlungspause. Bei der Baufinanzierung kann die Tilgung vereinfacht bis zu sechs Monate ausgesetzt werden. Kleinunternehmer und Mittelständler, die aufgrund der Krise Liquiditätsengpässe oder Kreditbedarf haben, berät die Commerzbank zu den neu aufgesetzten und ausgeweiteten KfW-Corona-Kreditprogrammen des Bundes. „Wir werden alles dafür tun, die Anträge von Unternehmen zeitnah zu prüfen und an die KfW weiterzuleiten, um damit ihre Liquiditäts- und Kreditversorgung zu sichern“, so Peter Radermacher.

Die Commerzbank hat in der Region Koblenz insgesamt gut 60 Mitarbeiter.

Wer liefert was? Wer öffnet wann?

Auf welche Schutzmaßnahmen kann sich der Kunde einstellen?

Informationen für die Region Westerwald auf der Corona Plattform

Einige Geschäfte dürfen unter Auflagen zu Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ab dem 27.4.2020 wieder öffnen. Dazu zählen Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und auch größere Fahrrad-, Buch- und Kfz-Händler.

Das Portal der Gemeinschaftsinitiative "Wir Westerwälder" bietet auch hierzu einen Informations-Service für Unternehmen und Kunden“ , erklären die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) und bitten die betreffenden Unternehmen, ihre Informationen zu Öffnungsmodalitäten und Hygienemaßnahmen auf www.wir-westerwaelder.de einzustellen.

Mehr als 260 Unternehmen präsentieren derzeit schon ihre Angebote und spezielle Dienste auf der Corona-Plattform und auf der Corona-Pinnwand im Portal „wir-westerwaelder.de“

Ab sofort können alle Unternehmen aus der Region Westerwald, die ab dem kommenden Montag wieder für Ihre Kunden da sind Öffnungszeiten und Hinweise zu speziellen Schutzmaßnahmen, im Portal eintragen. Dazu sind die Angaben lediglich in ein Eingabeformular online einzutragen. Das geht schnell und ist unkompliziert. Nach Prüfung geht der Eintrag umgehend online.

"Uns erreichen in diesen Tagen viele Anrufe von Menschen, die unsicher sind, welche Geschäfte unter die 800 Quadratmeter Regel fallen und welche nicht“, erklärt Sandra Köster, Vorständin der Wir Westerwälder gAöR das neue Angebot. "Wir möchten den Unternehmen in den drei kooperierenden Kreisen mit diesem Service die Möglichkeit geben, schnell und unkompliziert über die neue Situation ab dem 20. April zu informieren.“

"In diesen Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger unserer Region zahlreiche Informationen zu den neuen Bestimmungen durch Bund und Land. Manchmal fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Wir möchten an dieser Stelle gemeinschaftlich die Kunden der heimischen Unternehmen mit wichtigen Informationen versorgen“, betonen die drei Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). „Dazu bitten wir die Geschäfte, ihre Daten auf der Plattform zu veröffentlichen, damit viele Menschen ab Montag wieder unsere vielfältige Geschäftswelt sicher nutzen können.“

Gerne können sich hier auch Unternehmen präsentieren, die Mundschutzmasken herstellen oder vertreiben. Die Nachfrage ist nach einer entsprechenden Empfehlung durch die Bundesregierung, diese zu tragen, entsprechend hoch.

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