Dienstag, 01. Dezember 2020

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Bedenkliche Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft

Landwirte fordern Lebensmittelhandel auf, endlich zu handeln!

Koblenz. Die Dürre der letzten Jahre, die Afrikanische Schweinepest in Brandenburg und Sachsen, stetig steigende Auflagen und ein preisdrückender Lebensmitteleinzelhandel (LEH) machen den bäuerlichen Familienbetrieben zurzeit das Leben schwer. So liegen beispielsweise die Erzeugerpreise bei Schweinefleisch um circa 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Preis für Ferkel hat sich in dieser Zeit sogar mehr als halbiert. Nun hat der Discounter Aldi eine Preissenkung bei Trinkmilch von zwei Cent durchgesetzt. Aldi hat im Frühjahr den Trinkmilchpreis um zwei Cent pro Liter angehoben. Dem sind die anderen Discounter nicht gefolgt und deshalb sah man sich bei Aldi nun gezwungen, die seinerzeitige Anhebung wieder zurückzunehmen.

„Ich erwarte mir von verantwortlichen Managern, dass sie sich nicht nur Gedanken über die Zukunft ihrer Unternehmen, sondern auch unseres Landes – und damit auch über die Bauern und Winzer – machen. Wir erwarten verantwortliches Handeln und es ist traurig und beschämend, wenn dies nicht geschieht“, betont der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper. Bei nur wenigen Lebensmittelketten in Deutschland könne die Preisentwicklung nicht alleine auf die Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage geschoben werden. Es sei dringend geboten, dass der LEH die heimischen Lebensmittelerzeuger, nämlich die Bäuerinnen und Bauern und deren Betriebe, unterstützt und auskömmliche Preise zahlt. Moderate Preiserhöhungen würde der Verbraucher durchaus akzeptieren, so Horper. Allerdings müssten alle Lebensmittelketten nachziehen. Ein Preiskampf auf dem Rücken der Bauern biete keine Perspektiven.

Horper: „Ich bin es leid, an die soziale Verantwortung der Entscheidungsträger in Politik und Handel zu appellieren. Wer immer noch nicht versteht, dass es in vielen Bereichen der Landwirtschaft längst nicht mehr fünf vor zwölf ist, der verschließt die Augen vor der Realität. Die immerwährenden Preiskämpfe im LEH müssen endlich ein Ende finden, denn schließlich möchte der Verbraucher nicht nur qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, sondern auch regionale Produkte. Wie soll er diesen Wunsch künftig noch befriedigen können, wenn der LEH genau diese Strukturen zerstört? Eine preispolitische Umkehr ist dringend erforderlich.“

Rund 64.500 Hektar bestockte Rebfläche in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz verfügt aktuell – nach einer vorläufigen Auswertung der Weinbaukartei – über eine bestockte Rebfläche zur Keltertraubenproduktion von 64.521 Hektar. Die Anbaufläche nahm nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 59 Hektar zu (plus 0,1 Prozent). Die Fläche für Weißweine beträgt 46.655 Hektar (plus 0,6 Prozent) und die mit roten Rebsorten bestockte Fläche 17.865 Hektar (minus 1,2 Prozent). Damit setzte sich der Trend, dass die Winzerinnen und Winzer wieder auf weiße Rebsorten setzen, weiter fort.

Rebsorten

Die weiterhin mit Abstand bedeutendste Rebsorte in Rheinland-Pfalz ist der Riesling mit 17.890 Hektar (38,3 Prozent der Weißweinrebsorten; 27,7 Prozent der gesamten bestockten Rebfläche). Gegenüber dem Vorjahr nahm die Fläche um 113 Hektar zu. An Fläche im Weißweinsegment verloren vor allen Müller-Thurgau, (7.122 Hektar; minus 190 Hektar), Silvaner (2.760 Hektar, minus 96 Hektar) und Kerner (1.683 Hektar; minus 85 Hektar). Sauvignon blanc konnte unter den zehn wichtigsten Weißweinrebsorten prozentual am stärksten zulegen. Seine Rebfläche ist im Vorjahresvergleich um 10,4 Prozent (plus 123 Hektar) auf aktuell 1.299 Hektar angewachsen. Ruländer (Grauburgunder) ist mit 189 Hektar (plus 4,4 Prozent) auf nunmehr 4.518 Hektar die Sorte mit dem absolut stärksten Rebflächenzuwachs im Vergleich zu 2018. Die weißen Burgundersorten wachsen inzwischen auf 10.150 Hektar (plus 4,2 Prozent) oder 15,7 Prozent der bestockten Rebflächen. Die Flächenzuwächse beim Weißburgunder und Chardonnay betrugen 114 bzw. 99 Hektar. Weißburgunder wächst jetzt auf 3.618 Hektar und Chardonnay auf 1.856 Hektar. Zur weißen Burgunderfamilie gehört noch der Auxerrois (157 Hektar).

Im roten Segment wiesen nur wenige Sorten einen Flächenzuwachs auf. Mit einem Plus von 29 auf 612 Hektar war beim Merlot die größte Zunahme zu verzeichnen. Spätburgunder (4.272 Hektar) gewann 15 Hektar hinzu. Bezogen auf die Fläche verloren insbesondere Dornfelder (minus 149 Hektar), Portugieser (minus 106 Hektar) und Regent (minus 22 Hektar). Damit setzen sich die Tendenzen aus den Vorjahren fort. Dornfelder kommt noch auf ein Anbauareal von 6.791 Hektar. Die Anbauareale von Portugieser und Regent betragen 2.334 bzw. 1.294 Hektar.

Anbaugebiete

Die sechs Weinanbaugebiete des Landes weisen unterschiedliche Größen und Rebsortenspiegel auf. Die bestockte Rebfläche Rheinhessens, dem größte Anbaugebiet Deutschlands, nahm um 88 Hektar auf 26.948 Hektar zu. Die wichtigsten Rebsorten sind dort Riesling (4.869 Hektar) und Müller-Thurgau (4.004 Hektar) vor Dornfelder mit 3.280 Hektar. Die Pfalz (23.720 Hektar) verzeichnet einen Rebflächenzuwachs von 37 Hektar. In der Pfalz liegt mit 5.925 Hektar die größte Rieslingfläche, gefolgt von Dornfelder (2.806 Hektar), Ruländer (1.905 Hektar) und Müller-Thurgau (1.742 Hektar) sowie dem Spätburgunder (1.702 Hektar). Im rheinland-pfälzischen Teil des Anbaugebiets Mosel (8.553 Hektar) dominiert der Riesling (5.406 Hektar). Er wächst auf rund 63 Prozent der bestockten Rebfläche von 8.553 Hektar (minus 64 Hektar). Das Weinanbaugebiet Nahe gehört mit 4.231 Hektar zu den mittelgroßen Anbaugebieten. Die führenden Rebsorten sind Riesling (1.221 Hektar), Müller-Thurgau (501 Hektar) und Dornfelder (405 Hektar). Die Weinbauregion Ahr ist bekannt für ihre Rotweine. Auf gut 82 Prozent der Anbaufläche von 562 Hektar wachsen rote Rebsorten. Angeführt wird das Sortiment vom Spätburgunder (365 Hektar). Am Mittelrhein (445 Hektar) dominiert, wie an der Mosel, der Riesling den Anbau. Sein Anteil beläuft sich dort auf 66 Prozent.

Mit dem Inkrafttreten des neuen EU-Genehmigungssystems für Rebpflanzungen zum 1. Januar 2016 ist ein kommerzieller Weinanbau im gesamten Bundesgebiet zulässig. Die Anlage von Rebflächen zur Weinerzeugung ist somit in Deutschland nicht mehr auf die 13 Weinanbaugebiete begrenzt. Der Umfang von Rebflächen, die dem sogenannten ‚Deutschweingebiet‘ und der geschützten geografischen Angabe (g.g.A). ‚Landwein Rhein‘ zugerechnet werden, beträgt in Rheinland-Pfalz derzeit rund 60 Hektar (plus 9 Hektar). Die deutschen bezeichnungsrechtlichen Vorschriften sind im Weingesetz, in der Weinverordnung und den jeweiligen Landesverordnungen der Weinbau treibenden Bundesländer geregelt.

Die Angaben basieren auf einer vorläufigen sekundärstatistischen Auswertung der EU-Weinbaukartei, die von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz geführt wird. Der Rebsortenspiegel beinhaltet eine Aufstellung der angepflanzten Rebsorten einer Region, z. B. eines Bundeslandes. Hierbei wird die Rebfläche der einzelnen Sorten im Allgemeinen in Hektar (1 Hektar = 10.000 m²) angegeben. Da es sich noch um vorläufige Daten handelt, stehen Ergebnisse für Gemeinden noch nicht zur Verfügung. Deutschweingebiet: Rebflächen außerhalb der im Weinrecht festgelegten Weinanbaugebiete (Gebiete mit geschützter Ursprungsbezeichnung und Gebiete mit geschützter geographischer Angabe). Die deutschen bezeichnungsrechtlichen Vorschriften sind im Weingesetz (WeinG), in der Weinverordnung (WeinVO) und den jeweiligen Landesverordnungen (LVO) der Weinbau treibenden Bundesländer geregelt.
Geschützte geografische Angabe (g.g.A.) Landwein Rhein: Rebflächen innerhalb der im Weinrecht räumlich festgelegten Weinanbaugebiete (geschützte Ursprungsbezeichnung = g.U.), die unter Verwendung von Pflanzrechten aus anderen Weinanbaugebieten angepflanzt wurden.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Industrieproduktion im September gesunken

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im September 2020 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Daten lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen war die Ausbringung niedriger als im August: Die Konsumgüterproduktion, die im Vormonat kräftig gestiegen war, nahm im September um 6,6 Prozent ab. Der Güterausstoß der Investitionsgüterhersteller fiel ebenfalls geringer aus als im August (minus 1,2 Prozent). Währenddessen steigerte die Vorleistungsgüterindustrie ihren Output um 0,7 Prozent.

Von den drei umsatzstärksten Industriebranchen schnitt die Chemieindustrie am besten ab: Die Chemiebranche, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, erhöhte ihre Ausbringung im September um 1,7 Prozent. Die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie sowie der Maschinenbau, die zur Investitionsgüterindustrie gehören und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an zweiter und dritter Stelle stehen, drosselten ihre Produktion hingegen leicht um 0,4 bzw. 0,9 Prozent.

Die bereinigte Industrieproduktion lag im September nach wie vor deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Der Output war um 7,5 Prozent geringer als im Februar 2020, als die Corona-Pandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland noch relativ wenig beeinträchtigte. Die Ausbringung fiel in allen drei Hauptgruppen im September niedriger aus als vor der Krise; am größten war das Minus in der Konsumgüterindustrie. Die drei umsatzstärksten Branchen produzierten ebenfalls weniger als im Februar: Im Maschinenbau lag der Güterausstoß im September um 1,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau; in der Chemieindustrie sowie in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie gab es Einbußen von 6,1 bzw. 5,4 Prozent.

Die Pressemeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Beobachtung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat können der Tabelle entnommen werden. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie einschätzen zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats zusätzlich mit denen von Februar 2020 verglichen.  Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Industrie im September 2020: Auftragseingänge steigen weiter

Im September 2020 setzte sich die Erholung der rheinland-pfälzischen Industrie von den Auswirkungen der ersten Welle der Corona-Pandemie fort. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Das war der fünfte Anstieg in Folge. Vor allem die Nachfrage aus dem Inland entwickelte sich günstig (plus 2,7 Prozent). Das Ordervolumen aus dem Ausland blieb nahezu unverändert (plus 0,2 Prozent).

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern gingen im September 2,8 Prozent mehr Aufträge ein als im Vormonat. Das Ordervolumen der Konsumgüterproduzenten stieg ebenfalls (plus 1,3 Prozent). In der Investitionsgüterindustrie waren die Bestellungen hingegen leicht rückläufig (minus 0,9 Prozent).

Der Zuwachs in der Vorleistungsgüterindustrie ist unter anderem auf die gestiegene Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen zurückzuführen. In der Chemieindustrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, erhöhte sich das Ordervolumen im September um 4,2 Prozent. Der Rückgang der Bestellungen in der Investitionsgüterindustrie hängt mit der schwachen Nachfrageentwicklung in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie zusammen. In der zweitgrößten Industriebranche verringerten sich die Auftragseingänge um 7,3 Prozent. Im Maschinenbau, der ebenfalls zur Investitionsgüterindustrie gehört und die drittgrößte Industriebranche ist, stieg das Ordervolumen hingegen um 5,2 Prozent.

Der bereinigte Auftragseingangsindex war im September 1,4 Prozent niedriger als im Februar 2020, als die Corona-Pandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland noch relativ wenig beeinträchtigte. Während die Nachfrage aus dem Inland um 3,7 Prozent zunahm, lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 4,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entwicklung der drei industriellen Hauptgruppen verlief sehr unterschiedlich: Das Ordervolumen der Vorleistungsgüterhersteller war im September um 3,9 Prozent höher als im Februar. In der Investitionsgüterindustrie gingen etwas weniger Aufträge ein (minus 1,2 Prozent). Die Konsumgüterindustrie ist hingegen noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt – die bereinigten Auftragseingänge waren im September um ein Fünftel geringer. In den drei größten Branchen wurde das Ordervolumen von Februar bereits überschritten (Maschinenbau, Chemieindustrie) oder nahezu erreicht (Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie).

Die Pressemeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie einschätzen zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats zusätzlich mit denen von Februar 2020 verglichen. Die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat können der beiliegenden Tabelle entnommen werden.  Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

LVU-Unternehmertag

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir müssen die Unternehmen im Land in der Pandemie-Krise stärken

“Wir müssen die Unternehmen im Rheinland-Pfalz und ganz besonders den Mittelstand stärken, damit sie gesund aus der Corona-Pandemie kommen.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Unternehmertag der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) betont. Alle Hilfen, die das Land in den vergangenen Monaten beschlossen habe, dienten diesem Ziel. So habe die Landesregierung in Ergänzung zu dem Konjunkturpaket des Bundes ein eigenes Maßnahmenpaket geschnürt. Es umfasse die Unterstützung des Tourismus mit 50 Millionen Euro, den Ausbau der Wirtschafts- und Innovationsförderung um 200 Millionen Euro sowie den Rettungsschirm für den ÖPNV, für den Rheinland-Pfalz vom Bund rund 128 Millionen Euro erhält, die mit rund 75 Millionen Euro an Landesmitteln kofinanziert werden sollen. Hinzu kommt ein Beteiligungsfonds für Start-Ups und mittelständische Unternehmen, der mit Landesmitteln von 50 Millionen Euro ausgestattet werden soll.

„Der durch die Corona-Pandemie notwendig gewordene Lockdown im Frühjahr hat unsere gesamte Gesellschaft, und damit auch unsere Unternehmen, Firmen, Soloselbständigen und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, in bisher nicht dagewesener Art und Weise hart getroffen“, sagte die Ministerpräsidentin. Nun seien erneut harte Einschränkungen für verschiedene Branchen in Kraft getreten. „Aber wir haben konkrete Hilfen beschlossen, um wirtschaftliche Ausfälle der Unternehmen auszugleichen. Wir können die Pandemie nicht ungeschehen machen. Aber wir tun alles, um ihre Folgen abzumildern“, so die Ministerpräsidentin.

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