Sonntag, 21. April 2019

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Bauhauptgewerbe im Januar 2019: Aufträge und Umsätze niedriger als im Vormonat

Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2019 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Dezember 2018 – kalender- und saisonbereinigt – um 11,9 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 23,8 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2018 erhöhte sich das Ordervolumen dagegen um 5,7 Prozent, der Umsatz zog um 6,9 Prozent an.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2018 gingen die bereinigten Auftragseingänge sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich zurück (minus 14,0 bzw. minus 10,2 Prozent). Die stärksten Auftragseinbußen verzeichnete der sonstige öffentliche Tiefbau (minus 59,6 Prozent). Im gewerblichen Hochbau sowie im Straßenbau blieb das Ordervolumen ebenfalls erheblich hinter dem Vormonatsergebnis zurück (minus 36,0 bzw. minus 15,1 Prozent). Dagegen errechnen sich für den gewerblichen Tiefbau sowie den öffentlichen Hochbau deutliche Auftragszuwächse (plus 14,2 bzw. plus 11,1 Prozent). Gegenüber Januar 2018 wurden im Hochbau kräftige Nachfragesteigerungen registriert (plus 21,5 Prozent). Im Tiefbau gingen die Auftragseingänge um 8,7 Prozent zurück.

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2018 errechnet sich im Hochbau ein kräftiger Rückgang der bereinigten Erlöse um 27,9 Prozent. Im Tiefbau blieb der Umsatz um 10,2 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. In allen Bereichen des Bauhauptgewerbes gab es Einbußen. Die stärksten Umsatzeinbußen verzeichnete der öffentliche Hochbau (minus 47,3 Prozent). Aber auch der gewerbliche Hochbau sowie der Straßenbau registrierten deutliche Rückgänge der Erlöse (minus 24,1 bzw. minus 21,5 Prozent). Gegenüber Januar 2018 erhöhten sich dagegen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau (plus 9,4 bzw. plus 4,5 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)