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Ausbildungszahlen 2019

Zahl der Ausbildungsverträge im IHK-Bezirk Koblenz weiter auf hohem Niveau

Koblenz, 15. Januar 2020. 5353 Lehrverträge haben die Mitgliedsbetriebe der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz im Ausbildungsjahr 2019 mit jungen Menschen abgeschlossen. Das geht aus den aktuellen Ausbildungszahlen der IHK Koblenz hervor. Durch die weiterhin hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen hat sich die Zahl der bei der IHK Koblenz registrierten Ausbildungsverträge seit mehreren Jahren auf einem gleichbleibenden Niveau eingependelt. Da sich auch hier der mehrjährige Trend fortsetzt und nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden konnten, weist die Statistik ein leichtes Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

„Qualifiziertes Personal wird auf dem Arbeitsmarkt immer rarer. Und wer gute Mitarbeiter benötigt, ist gut beraten, selbst möglichst viele junge Menschen auszubilden“, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel und ordnet ein: „Trotz eines leichten Rückgangs war 2019 mit wenigen Ausnahmen ein gutes Lehrstellenjahr für die IHK-Ausbildungsbetriebe.“

In den gewerblich-technischen Berufen der Industrie wurden fast 2.000 Verträge abgeschlossen, ein Plus von etwa 1,8 Prozent. Fast 1.600 Ausbildungsverträge davon wurden allein in den industriellen Metall- und Elektroberufen abgeschlossen. Das unterstreicht die hohe Bedeutung des produzierenden Gewerbes als Arbeitgeber in der Region. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den kaufmännischen Berufen ging um etwa 3 Prozent auf knapp 3.400 Ausbildungsverträge zurück. Erfreulich ist zudem, dass sich eine zunehmende Nachfrage nach dem neuen Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce zeigt. Von diesem zukunftsorientierten neuen Berufsbild erhofft sich die IHK weitere Zuwachszahlen.

„Bedauerlich ist aus unserer Sicht, dass die Nachfrage nach den Berufen im Hotel- und Gaststättengewerbe nach wie vor weiter rückläufig ist. Hier wollen wir durch unser IHK-Projekt HOGA NEXT und die IHK-Auszeichnung ‚Hervorragende Ausbildungsbetriebe‘ für die Attraktivität der Ausbildung in der Branche werben und die Betriebe bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden unterstützen“, so Rössel, der zuversichtlich ist, dass die Unternehmen im laufenden Jahr alles daransetzen werden, die hohe Ausbildungsleistung des Jahres 2019 wieder zu erreichen.

Denn nahezu alle Umfragen aus jüngerer Zeit zeigen, dass die Firmen im fehlenden Personal ein Hauptrisiko ihrer weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sehen. „Unsere Mitgliedsunternehmen sind sehr gut aufgestellt und bieten den Schulabgängern eine breite Palette an attraktiven und hochwertigen Ausbildungs- und Karrierechancen. Spätestens mit der Einführung der neuen Abschlussbezeichnungen Bachelor Professional und Master Professional wird deutlich, dass eine duale Berufsausbildung eine dem Studium gleichwertige Alternative darstellt“, so Rössel.